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Das ist Madsack heute

Unternehmens-Porträt Das ist Madsack heute

Die Madsack Mediengruppe ist der Verlag Ihrer HAZ – und noch viel mehr. Seit August Madsack 1893 seinen „Hannoverschen Anzeiger“ gegründet hat, ist das Haus immer wieder neue Wege gegangen. Heute zählt die Madsack-Gruppe zu den führenden Medienunternehmen Deutschlands.

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Das Anzeiger-Hochhaus am Steintor in Hannover.

Quelle: HAZ

Hannover. In der kleinen Redaktion gingen Nachrichten in Gestalt von Telegrammen ein, und die Zeitungen wurden mit Pferdefuhrwerken in der Stadt verteilt: Am 1. März 1893 erschien die erste Ausgabe des „Hannoverschen Anzeigers“, den der aus Ostpreußen stammende Verleger August Madsack gegründet hatte – mit einer Startauflage von 48 000 Exemplaren.

Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Zu der Mediengruppe, die heute Madsacks Namen trägt, gehören mittlerweile 15 Tageszeitungen von der „Leipziger Volkszeitung“ über die „Märkische Allgemeine“ bis zu den „Lübecker Nachrichten“ mit einer Gesamtauflage von insgesamt mehr als 800 000 Exemplaren täglich – eine Zahl, die wohl selbst den erfolgsverwöhnten Medienpionier August Madsack in Erstaunen versetzt hätte.

Ein Medienpionier: August Madsack (dritter von links) mit einem Modell des 1928 erbauten Anzeiger-Hochhauses.

Quelle: Archiv

Als er 1893 den Vorläufer der heutigen HAZ aus der Taufe hob, konnte er nicht ahnen, dass bei seinem Unternehmen einmal rund 3700 Mitarbeiter  beschäftigt sein würden. Und dass Madsack einmal zu den führenden Medienunternehmen Deutschlands zählen würde – mit Berufsbildern und Produkten, von denen sich 1893 noch niemand träumen ließ. Wurden damals Nachrichten telegrafisch übermittelt, stellen Reporter ihre Fotos und Texte vom Rockkonzert oder vom Messerundgang des US-Präsidenten heute gleich am Ort des Geschehens digital für die Leser bereit – ein Verfahren, an dem der technikbegeisterte August Madsack seine Freude gehabt hätte.

Ganz wie zu seinen Zeiten zählen natürlich gedruckte Tageszeitungen wie die HAZ nach wie vor zu den Säulen des Unternehmens. Doch Madsack mischt längst auch digital mit. Unter anderem ist die Mediengruppe für mehr als 90 Apps verantwortlich – darunter beispielsweise Radio.de: Nutzer der größten Radioplattform Deutschlands können mehr als 30 000 Sender empfangen. 

Vom lokal agierenden Zeitungsverlag hat sich das hannoversche Traditionsunternehmen zu einer vielseitigen Mediengruppe gewandelt: Madsack findet und erfindet ständig neue Wege, Informationen zu verbreiten. Kunden können in Madsack Media Stores ihre Tablet-Computer kaufen, Madsack vertreibt Digitale Schwarze Bretter und ist bei TV-Produktionen seit Langem ebenso im Geschäft wie in der Werbung oder bei Briefdienstleistungen. Im Onlineshop der konzerneigenen Citipost können Kunden sogar eigene Postwertzeichen gestalten – mit Bildern vom letzten Urlaub oder Fotos der Kinder.

Das Anzeiger-Hochhaus in der hannoverschen Innenstadt wird aufwendig saniert. Hier zeigen wir Ihnen den Fortgang der Arbeiten in Bildern.

Zur Bildergalerie

Neue Wege zu gehen – das hat bei Madsack gewissermaßen Tradition: Der Verlagsgründer selbst war schon über 70, als er 1928 noch einmal Neuland betrat und das berühmte Anzeiger-Hochhaus bauen ließ, dessen Kuppel in diesen Monaten saniert wird. Nach dem Krieg knüpfte sein Sohn Erich Madsack mit der Neugründung der HAZ an den Erfolg seines Vaters an. In den Siebzigern schuf Luise Madsack, die Ehefrau des verstorbenen Erich Madsack, dann eine moderne Managementstruktur. Da es im Anzeiger-Hochhaus zu eng wurde, baute man das Pressehaus in Kirchrode. Nach dem Umzug wurde die HAZ dort Anfang 1975 erstmals im großen „Nordischen Format“ gedruckt – zum Verdruss mancher Leser, die sich beklagten, die HAZ sei damit unhandlicher geworden. Das ändert sich mit dem heutigen Tag wieder.

Überstand den Krieg: Das Anzeiger-Hochhaus an der Goseriede wurde bei Bombenangriffen nur leicht beschädigt (links).

Quelle: Archiv

Jede Generation stand in der Geschichte Madsacks vor anderen Herausforderungen, immer galt es, Tradition und Innovation neu miteinander zu kombinieren. Nach dem Mauerfall erwarb Madsack Beteiligungen an der „Leipziger Volkszeitung“ und anderen Zeitungen. Und 1996 präsentierte Madsack bei der „Cebit Home“ sein erstes Online-Nachrichtenportal.

In einer Zeit, da die Lesegewohnheiten sich ändern und neue Technologien den Alltag von immer mehr Menschen prägen, stellt sich die Mediengruppe dem Wandel. In den vergangenen Jahren haben die Zeitungen der Mediengruppe in Hannover ein zentrales Journalistenteam aufgebaut. Ihr Redaktionsnetzwerk Deutschland  zählt inzwischen zu den meistzitierten Medien des Landes. Da gilt nach wie vor das Credo August Madsacks: „Zeitung machen kann man nur mit dem Herzen und nur, wenn das, was wir sagen und schreiben, unserem Glauben und unserer innersten Überzeugung entspricht.“

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