Denn dann erinnern die „Herrschafts‘Zeiten“ mit vielen Aktionen und Attraktionen, Varieté und Musik und vielem mehr an die Zeit des Wirkens von König Ernst August.
Im Mittelpunkt der fünftägigen historischen Veranstaltung steht genau wie im Jahr 2011 das Reiterdenkmal des Königs Ernst August I. von Hannover. In diesem Jahr bekommen Besucher jedoch die Gelegenheit mit dem König auf Augenhöhe zu gelangen – ein begehbarer Kubus rund um das Reiterstandbild ist das zentrale Element der Herrschaft’Zeiten. Ein Treppenaufgang führt auf eine begehbare Ebene ins Innere des Kubus und auf die Anhöhe des Denkmals. So kann man dem König quasi direkt in die Augen sehen. Das Innenleben des Kubus’ ist mit Texttafeln gestaltet, die über König Ernst August I. von Hannover, den Bau des Denkmals und weitere interessante historische Begebenheiten informieren. Der Kubus ist für die Öffentlichkeit von 11 bis 20 Uhr zugänglich – der Eintritt beträgt 2 Euro pro Person.
Besonders ist das Geschehen auf dem Platz rings um das Reiterstandbild. Händler, Handwerker und Wirte, die hier angereist sind, stammen quasi aus dem 19. Jahrhundert. Auf dem historischen Markt gibt es kein Plastik, kein elektrisches Licht, keine Pommesbuden oder Bierwagen – statt dessen hölzerne Marktstände mit Stoffdächern, Kerzen oder Petroleumfunzeln, Würste vom Kohlegrill, Schwein vom Spieß, Brot aus dem Backofen, Bier und Wein in tönernen Krügen. Zudem zeigen Handwerker, wie damals vor rund 150 Jahren gearbeitet wurde – zumeist in auffälliger Kleidung aus vergangener Zeit.
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