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Der Nenndorfer Krater
Deister-Spaß - Das Ausflugsmagazin für den Deister

Neptun war sein Schöpfer Der Nenndorfer Krater

Seit Jahrtausenden dringt an dieser Stelle Wasser an die Oberfläche. Kalkablagerungen geben dem Quellteich das Aussehen eine Vulkankraters.

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Der Nenndorfer Krater.

Quelle: Michael Hemme

Bad Nenndorf. Der Nenndorfer Krater ist gar keiner. Das wusste schon Heimatdichter Hermann Löns: „Nicht Vulkan, sondern Neptun war sein Schöpfer“, notierte er. In dem wie aus Tuffstein gemauerten Ringwall trifft nämlich kalkgesättigtes Wasser auf eine undurchlässige Tonschicht. Seit Jahrtausenden dringt das aus dem Deister abfließende Wasser dort an die Oberfläche. Sobald es mit Luft in Berührung kommt, scheidet es den Kalk ab, der sich am Teichrand in Form eines Vulkankraters abgelagert hat. Diese einzigartige geologische Formation und ein benachbarter Quellbrunnen sind als Naturdenkmale Anziehungspunkte für Einheimische und Urlauber gleichermaßen. Die konservierende Wirkung des sauerstoffarmen Kalkwassers brachte schon im 19. Jahrhundert Gäste auf die Idee, Blumengestecke im Quellbrunnen zu versenken, die ihr frisches Aussehen über Monate behielten. Generationen von Kurgästen haben Geldstücke in der Hoffnung auf baldige Genesung in den Brunnen geworfen.

Der Krater befindet sich am Ortsrand von Bad Nenndorf, südlich der Bundesstraße 65. Parkplätze sind vorhanden (Stadthagener Straße 4, 31542 Bad Nenndorf ). Der Krater ist ganzjährig zu besuchen, der Eintritt ist frei.

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