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Die Kurpromenade
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Heilquelle Die Kurpromenade

Der übel riechende Morast erwies sich als medizinisch wertvoll. 1866 wurde Nenndorf königlich-preußisches Heilbad.

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Kurpromenade

Quelle: Kur- und Tourismusgesellschaft

Bad Nenndorf. Zwischen den Dörfern Groß und Klein Nenndorf trat der übel riechende Morast frei aus dem Boden. Der hessische Landgraf Wilhelm ließ 1772 als Erster den medizinischen Wert des sogenannten Teufelsdrecks untersuchen, denn das Dörfchen Nenndorf, in der Grafschaft Schaumburg gelegen, gehörte damals zu Hessen. Der beauftragte Brunnenmedikus aus Rinteln war begeistert und ließ ein Badehaus und das erste Logierhaus errichten. Der Nenndorfer Gesundbrunnen zog schon bald prominente Gäste an den Deister. Der Berliner Hofarzt Dr. Christoph Wilhelm Hufeland sprach von Nenndorf als „einem der ersten Plätze unter den Heilquellen Deutschlands“. 1803 wurde aus dem Landgrafen Wilhelm ein Kurfürst. Standesgemäß ließ er sich ein Schlösschen errichten, das noch heute schneeweiß im Kurpark thront. Neben dem Schlösschen sind noch weitere Logierhäuser jener Epoche erhalten geblieben. Dazu zählen das Landgrafenhaus an der Kurpromenade und das Haus Kassel mit der Tourist-Information und dem Trinkbrunnen. 1866 wurde Nenndorf königlich-preußisches Heilbad. Beeindruckendes Zeugnis dieser Zeit ist das Große Badehaus von 1905/06, heute ein großes Hotel.

Kur- und Tourismusgesellschaft Staatsbad Nenndorf mbH, Tourist-Information im Haus Kassel mit Trinkbrunnen, Hauptstraße 4, geöffnet montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr (mittwochs nur bis 14 Uhr) sowie von Mai bis Oktober auch sonnabends von 9 bis 12 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Telefon (0 57 23) 74 85 60.

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