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Rittergut I. zu Lauenau
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Mit Gutspark Rittergut I. zu Lauenau

Das Rittergut ist eine Sehenswürdigkeit. Besucher sollten sich aber auf jeden Fall auch den Gutspark anschauen.

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Das Wasserschloss

Symbolbild

Quelle: dpa

Lauenau. Die Freiherren von Meysenbug haben eine lange Tradition: Bis ins Jahr 1499 lässt sich ihre Geschichte zurückverfolgen. Ursprünglich war das Rittergut eine Festung in der Aueniederung. Ein Großfeuer zwischen 1560 und 1570 zerstörte das Anwesen fast vollständig. Erst Jahrzehnte später, im Jahr 1610, wurde die Festung neu errichtet. 1858 schüttete man den Wassergraben, der um das Herrenhaus verlief, zu. Hochwasser der Aue und des Mühlenbachs hatte das Gutsgelände zu oft in Mitleidenschaft gezogen. Eine gründliche Renovierung mit Umbau im Stil der englischen Gotik (Tudorstil) folgte. Seit der Erweiterung 1897 ist die Fassade des Ritterguts nicht mehr verändert worden.

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der unter Denkmalschutz stehende Gutspark mit seinen hohen, alten Bäumen. Unter vielen anderen befindet sich darin ein etwa 250 Jahre alter schwarzer amerikanischer Walnussbaum. Die Familie von Meysenbug, die in Fachkreisen für die Zucht von Araberpferden bekannt ist, hat das Anwesen verkauft und ist im vergangenen Jahr aus Lauenau fortgezogen.

 Rittergut, Lange Straße, Besichtigungen auf Anfrage, Telefon (0 50 43) 16 77.

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