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Der goldene Flügelaltar der Welfen Die Schätze der Goldenen Tafel

Museumsnachbarn Die Schätze der Goldenen Tafel

Neben vielen anderen bezaubernden Figuren der "Goldenen Tafel" stellen wir vier ganz besondere Schätze vor:

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Kirsten Hinderer: "Ich bin überwältigt vom Erhaltungszustand"

Die Bernsteinmadonna

Quelle: Katalog

Die Bernsteinmadonna

Die zauberhafte Bernsteinmadonna aus dem Schatz der "Goldenen Tafel" ist wahrscheinlich die älteste erhaltene Bernsteinplastik des Abendlandes. Die kleine thronende Figur besteht aus einem fast rötlichen Bernstein, das Gesicht und der Hals sind aus Knochenbernstein eingelegt, einer fast weißen, undurchsichtigen Bernsteinart. Die Hände und das Christuskind auf dem Schoß sind verloren gegangen. Datiert wird das Figürchen auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Die Straußenei-Reliquiare

Ein Highlight für Freunde von Wunderkammern sind die beiden Straußenei-Reliquiare aus der "Goldenen Tafel". Im Mittelalter und in der Renaissance galten die Eier der afrikanischen Laufvögel als besondere Raritäten mit exotischem Flair. Die beiden Eier aus Lüneburg sind wie ein Edelstein gefasst, mit einem Türmchenaufsatz samt Kreuz. Sie enthalten in Stoff gewickelte Knochen. Manche schrieben die übergroßen Eier auch der mythologischen Figur des Greifen zu.

Der Bronzekreuzfuß

Der mit Engeln geschmückte Bronzekreuzfuß aus dem Schatz der "Goldenen Tafel" zeigt noch Spuren der ursprünglichen Vergoldung. Es wird auf das 11. Jahrhundert datiert und ist knapp 30 Zentimeter hoch. In der kirchlichen Liturgie dienten Kreuze aus Gold als Aufbewahrungsbehälter für Reliquien. Die Kreuze, denen man eine heilsame Wirkung zuschrieb, wurden entweder auf Vortragestäbe gesetzt oder in vergoldete Kreuzfüße.

Die Armreliquare des Hl. Valerius und Pankratius

Sie sind etwas wurmstichig, aber dennoch wunderschön: die Armreliquare des Hl. Valerius und Pankratius. Entstanden in Niedersachsen wahrscheinlich im 12. Jahrhundert zählen sie zur Kategorie der "redenden" Reliquiare, denn ihre Form verrät den Inhalt. Die einen halben Meter langen Arme aus Lindenholz bergen bis heute Armknochen.

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