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Kurt Schwitters und die Abstrakten Öffnungzszeiten, Eintrittspreise, Führungen

Museum im Check Öffnungzszeiten, Eintrittspreise, Führungen

Das Sprengel Museum in Hannover hat eine süße Geschichte.

Vor vier Jahrzehnten schenkte der hannoversche Ehrenbürger und Schokoladenindustrielle Bernhard Sprengel seiner Vaterstadt seine kostbare Kunstsammlung – und setzte dem Familiennamen ein Denkmal. Vor 30 Jahren wurde das Museum eröffnet. Mehr als 1000 Werke der Sammlung Sprengel bilden den Grundstock des Hauses, das heute zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Deutschland zählt. Schwerpunkte liegen bei Künstlern wie Pablo Picasso, Paul Klee, Emil Nolde, Max Beckmann, bei den Künstlergruppen der Dresdener „Brücke“ und dem „Blauen Reiter“ sowie bei der „Neuen Sachlichkeit“ der zwanziger Jahre. Vom Dadaisten Kurt Schwitters besitzt das Sprengel Museum die weltweit umfangreichste Sammlung. Die Nachkriegsmoderne ist durch Informelle Malerei vertreten, die sechziger Jahre sind durch Werke von Sol LeWitt, Bruce Nauman oder Ulrich Rückriem präsent. Hinzu kommen Arbeiten von Zeitgenossen wie Gerhard Richter und Georg Baselitz.

Inzwischen platzt das Haus aus allen Nähten. Nach den ersten beiden Bauabschnitten für 27,5 und 40 Millionen Mark soll ein 25 Millionen Euro teurer dritter Abschnitt kommen – und das Museum mehr als 4000 Quadratmeter Fläche dazugewinnen. Mit „Marc, Macke und Delaunay“, der bislang erfolgreichsten Sonderausstellung (270 000 Besucher), hat das Sprengel Museum bewiesen, dass es den Platz zu nutzen weiß.

Öffnungszeiten: dienstags von 10 bis 20 Uhr, mittwochs bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr; Neujahr 13 bis 18 Uhr; montags geschlossen.
Eintrittspreise: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro; freitags freier Eintritt.

Führungen: öffentliche Führungen regelmäßig am Dienstagabend und an den Wochenenden; jeden Donnerstag gibt es um 12 Uhr eine Kurzführung zu einem Werk.

Kinder & Senioren: Zum Kinderforum lädt das Museum sonnabends (14–18 Uhr) und sonntags (10–13 Uhr, 14–18 Uhr). Beim Familienprogramm, einmal monatlich Sonntagvormittag, können Kinder mit Angehörigen Kunst entdecken. Für Senioren gibt es am Mittwochvormittag Führungen und Diskussionen.

Bibliothek: Die Bibliothek im Sprengel Museum verfügt über einen internationalen Bestand zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts inklusive Fotografie und Neue Medien (Di., 14–20 Uhr; Mi. bis Sbd., 14–18 Uhr).

Museumsshop: Das Angebot ist bislang auf aktuelle und nicht mehr ganz aktuelle Kataloge beschränkt. Dafür gibt es eine hervorragend sortierte Kunstbuchhandlung, die Georg Wiesing-Brandes betreibt.

Kontakt: Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, Tel. (05 11) 16 84 38 75, Internet: www.sprengel-museum.de

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