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Die wichtigsten Ausstellungsorte

Von Gabriele Neumann

Wer sich in kurzer Zeit mehrere Museen in Hannover ansehen will, für den haben wir einen kräftesparenden Rundgang zusammengestellt.

Kinderfest im Historischen Museum: Nele, 7, darf eine Runde auf einem historischen Fahrrad drehen.

© Martin Steiner

Ausgangspunkt ist der Hauptbahnhof. Von hier mit der Straßenbahnlinie 9 bis Haltestelle Schwarzer Bär, über die Ihmebrücke zurückgehen und schon stehen Sie vor dem Museum für Energiegeschichte(n), das bereits um 9 Uhr öffnet. Der Eintritt ist frei, die Exponate zum Teil kurios wie die ersten elektrischen Seilbohrer aus der Zahnarztpraxis belegen. Von hier geht es mit der Linie 9 wieder zurück bis Kröpcke, umsteigen in die Straßenbahnlinie 4 bis Schneiderberg. Nach ein paar Metern zu Fuß wartet das Wilhelm-Busch-Museum mit Karikaturen aus mehreren Jahrhundertern auf seine Besucher.

Nach einem amüsanten Aufenthalt geht es zurück - mit der Straßenbahn bis zum Waterlooplatz. Von hier sind zwei Museen zu Fuß erreichbar. Das Herzstück des Historischen Museums ist die Dauerausstellung "750 Jahre Hannover". Auf der anderen Seite des Friedrichswalls zeigt das Museum August Kestner alles Wissenswerte über Design und Funktion. Wer noch Lust auf Bildende Kunst hat, insbesondere aus dem vergangenen Jahrhundert, den bringen die Buslinien 100 und 200 direkt vor das Sprengel Museum. Nach so viel Moderne finden Interessierte 200 Meter weiter links die Steinzeit, jedenfalls in einigen Ausstellungsräumen im Niedersächsischen Landesmuseum. Weitere Schwerpunkte des Hauses sind Natur- und Völkerkunde sowie europäische Kunst zwischen 1500 und 2000. Im Kunstverein wird es zum Abschluss der Runde noch einmal sehr modern. Hier können noch junge Künstler entdeckt werden. Den Transfer übernehmen wieder die Buslinien 100 und 200 bis Haltestelle Thielenplatz.

Mit der HannoverCard sind alle Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln - je nach Karte - für 24 oder 72 Stunden frei. Der Eintritt in die genannten Museen und einige weitere ist ermäßigt. Weitere Informationen gibt es bei der Hannover Marketing und Tourismus GmbH oder beim Großraum-Verkehr Hannover (GVH).

Wer ein HAZ-Abo hat, der kann sogar 50 Prozent des Eintritts sparen. Auf unserer AboPlus-Seite können Sie sich den AboPlus-Pass ausdrucken oder erst einmal für derartige Aktionen anmelden und dann folgende Museen genießen:

• Sprengel Museum Hannover
• Historisches Museum Hannover
• Museum August Kestner
• Kunstverein Hannover
• Landesmuseum Hannover
• Wilhelm-Busch-Museum Hannover
• kestnergesellschaft
• theatermuseumhannover

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