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Die Geister, die Münchhausen rief Geschichte des Schlosses

Chronik Geschichte des Schlosses

Wechselvolle Besitzergeschichte

903 errichtet ein Edelmann am Flüsschen Bever erstmals eine Festung.
1588 stirbt die letzte Angehörige des Adelsgeschlechts von Bevern.
1590 übernimmt der Junker und Bankier Statius von Münchhausen das Lehen Bevern.
1603-1612 lässt Münchhausen das Anwesen zu einem Schloss mit vier Flügeln und einem umlaufenden Burggraben ausbauen.
1618 meldet Münchhausen Konkurs an und zieht sich mit seiner Familie auf Schloss Bevern zurück.
1633 stirbt Münchhausen.
1652 übernimmt Herzog August der Jüngere von Braunschweig das Schloss und nutzt es fortan als Jagdschloss.
1667 erhält dessen Sohn Ferdinand Albrecht I. das Schloss als Abfindung und begründet mit der Residenz die herzogliche Nebenlinie Braunschweig-Bevern.
1809 stirbt der letzte Schlosserbe kinderlos, die Witwe lässt im Schloss Wohnungen für Pensionäre, Witwen und Freiheitskämpfer einrichten.
1826 übernimmt die braunschweigische Regierung das Schloss.
1834 nimmt die „Correctionsanstalt“ ihre Arbeit auf, eine herzogliche Arbeits- und Bessereungsanstalt.
1870 wird das Schloss zur Erziehungsanstalt für elternlose und auffällige Kinder und Jugendliche.
1933 wird das Schloss zur Sportschule der SA.
1935 quartiert sich das Pionier-Bataillon 56 ein.
1945-1949 beherbergt das Schloss Flüchtlinge.
1949 wird das Schloss zum Möbellager.
1957 erwirbt der Flecken Bevern das Schloss für 100 000 DM.
1976 wird ein Heimatmuseum im Gebäude eingerichtet.
1986 übernimmt der Landkreis Holzminden das Schloss, beginnt mit der Restaurierung, integriert ein Restaurant und macht Bevern 2008 zum Standort der Erlebniswelt Renaissance.
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Information

Öffnungszeiten: Von April bis Oktober werden sonn- und feiertags jeweils um 15 Uhr – und nach Vereinbarung – Schlossführungen angeboten.

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