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Die Geister, die Münchhausen rief Nächtlicher Spuk

Geisterstunde Nächtlicher Spuk

Wenn es Nacht wird auf Schloss Bevern, erwachen die Gespenster der Vergangenheit zu neuem Leben. Und das ist ganz wörtlich zu nehmen.

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Geschichte des Schlosses

Schloss Bevern. Lichtinstallation. Ein Schlossgespenst wird auf das Gemäuer projiziert.

Quelle: Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern

Denn in der Zeit von Anfang Mai bis Ende September geistern an jedem zweiten Sonnabend nach Einbruch der Dunkelheit im Rahmen der „Sagen-Nacht“ der Wilde Jäger und die Weiße Frau über den Schlosshof.
Die Sagen-Nacht ist ein Mix aus Masken- und Schattenspiel und einer multimedialen Inszenierung, die die Schlossfassaden als riesige Projektionsflächen nutzt und mit eindrucksvollen Klang- und Lichteffekten arbeitet. Laiendarsteller aus der Region schlüpfen in ganz unterschiedliche Rollen und verbreiten einen gruseligen Schauer, der sich aus den Sagen und Märchen des Weserberglands speist.

Darum geht es: Jäger Hackelberg verdächtigt seine Frau, dass sie ihm untreu geworden ist. In seinem (unbegründeten) Zorn mauert der Waidmann seine Gemahlin schließlich sogar ein. Die Rache lässt nicht lange auf sich warten. Die eingemauerte Gattin wird zum Nachtgespenst, zur Weißen Frau, die allen Wilden Jägern den Kampf ansagt und nach einem Traummann sucht, der Mut, Herz und Verstand auf sich vereint.

Im wöchentlichen Wechsel mit der Sagen-Nacht steht an allen Sonnabenden der geraden Kalenderwochen das „Nächtliche Schlosserleben“ auf dem Programm – eine „Zeitreise in Licht und Klang durch das Weserrenaissance-Schloss Bevern“. Bei dieser Open-Air-Inszenierung trifft der Besucher auf Statius von Münchhausen und Ferdinand Albrecht, wird Zeuge einer grausamen Hinrichtung und erlebt mit, wie meuternde Insassen der „Correctionsanstalt“ das Schloss in Brand setzen – ein lebendiger Streifzug durch die Geschichte mit viel Spezialeffekten für Auge und Ohr.

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