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Das Storchennest unter dem Dach des Windheimer Museums.

Mühlenkreis nennt sich die Region um die ostwestfälischen Städte Minden und Lübbecke gern. Dass nun auch noch das Prädikat „Storchenkreis“ hinzugekommen ist, liegt an dem erfolgreichen Bemühen, Meister Adebar wieder heimisch werden zu lassen.

Coppenbrügge

Die Grafen von Spiegelbild waren es, die vor 700 Jahren jene Wasserburg errichteten, von der nach einem Umbau etwa 200 Jahre später übrig blieb, was heute noch in Coppenbrügge zu sehen ist – und sich sehen lassen kann.

Zur Insel Wilhelmstein geht's dann mit Boot statt mit Rad weiter.

Einmal im Jahr öffnen viele Besitzer denkmalgeschützter Bauwerke ihre Türen und geben den Blick frei in sonst unzugängliche Gemäuer. In den Ortschaften südlich des Steinhuder Meers zum Beispiel locken am Sonntag, 12. September, 25 alte Gebäude zu einer Erkundungstour.

Hinter der alten Steyerberger Auebrücke von 1726 steht das Sägewerksgebäude der Meyersiek'schen Mühle.

Eine 28 Kilometer lange Route um Steyerberg im Kreis Nienburg bietet sich bestens an, um sich den natürlichen Schätzen der Gegend zu nähern. Neben Wasserkraft sind das vor allem das Erdölgebiet und das Borsteler Torfmoor.

Auf dem Wichtelpfad bei Sievershausen gibt es 13 Stationen zum Staunen und Fühlen.

Vom Wanderparkplatz in Sievershausen kann man schnurstracks quer hinauf durch den Solling nach Silberborn laufen oder unterwegs auf dem höchsten Punkt den Gedenkstein suchen, der die 528 Meter aufragende „Große Blöße“ markiert. Die Rede ist vom Wichtelpfad in Sievershausen.

Blick von der höher gelegenen Paschenburg über den Bergfried der Schaumburg bis weit ins Wesertal.

Das Schaumburger Land feiert in diesen Monaten seine erste urkundliche Erwähnung vor 900 Jahren. Eigens dafür ist die gleichnamige Burg sorgfältig herausgeputzt worden. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit – allein schon wegen des schönsten Ausblicks ins Wesertal.

Lama in Amelinghausen

Pedro ist eindeutig Chef der fünfköpfigen Lama-Truppe in Amelinghausen, mitten in der Lüneburger Heide. Das ist deutlich daran zu erkennen, dass er ankommende Besucher intensiver fixiert als seine Kumpel.

Die stillen Wanderwege rings um die Sösetalsperre bieten manch schönen Ausblick.

Vor mehr als 80 Jahren rückten schwere Maschinen im damals noch kleinen Tal der Söse an. Sie errichteten einen Damm – den ersten seiner Art im Harz. Bootfahren ist nicht erlaubt, aber natürlich sind Wanderwege vorhanden. Einer verläuft direkt über die Staumauer.

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