Den Rattenfänger kennt fast jeder, aber kennen Sie auch die schönen Bauten der Weser-Renaissance in Hameln? Naturliebhaber kommen im Ith und im Sünteltal auf ihre Kosten und können anschließend in Bad Pyrmont oder Bad Salzhemmendorf etwas für ihre Gesundheit tun.
Wo früher Reisende mit Karren und Gepäck nur mühselig vorankamen, erklimmen heute Wanderer den Gipfel des Grießemer Bergs. Die alte Poststraße führt auf steilem, schnurgeraden Weg von Bad Pyrmont nach Hameln - und besticht mit atemberaubenden Aussichten.
Wälder und Hecken sucht der Wanderer rund um Salzhemmendorf vergeblich. Wunderbare Ausblicke über Wiesen und Felder lassen dies aber schnell vergessen.
Einen herrlichen Blick auf das Wasser der Weser und die alten Dächer von Grohnde bietet die Erkundungstour zur alten Grohnder Fähre. Schon Johann Wolfgang von Goethe hat mit ihrer Hilfe den Strom überquert.
Alle wollen immer nur zum Rattenfänger. Täglich zu einem bestimmten Glockenschlag als Figur am Hochzeitshaus, im Sommer als unterhaltsames Spiel auf der benachbarten großen Terrasse und manchmal lebensecht vor Besuchergruppen tritt die Sagengestalt mit der Flöte in Erscheinung.
Die Grafen von Spiegelbild waren es, die vor 700 Jahren jene Wasserburg errichteten, von der nach einem Umbau etwa 200 Jahre später übrig blieb, was heute noch in Coppenbrügge zu sehen ist – und sich sehen lassen kann.
Auf Äckern und Wiesen bildet sich schon der erste grüne Flaum. Und in den morastigen Arealen des kleinen Blutbachtals im Süntel reckt sich schon manches saftige Blatt. Bald dürften die gelben Blüten des Huflattichs durch das braune Laub blinzeln.
Nebelschwaden wabern über dem Fluss. Gerade im Spätherbst ist die Weserniederung morgens oft in weiße Watte gepackt. Thomas Henseleit und Wilfried Lammich stört das nicht: Denn ihre Weserfähre hängt sicher am Seil.
Mehr als 60 Aussichtstürme gibt es im Weserbergland und dem nahen Umland. Das haben „Turmbesteiger“ ermittelt, die ihre Ziele im Internet in Wort und Bild vorstellen.
Überall auf der Welt sind Ratten unbeliebt – nur in Hameln gelten sie als Sympathieträger erster Güte.
Wo einst auf uralten Wegen Händler, Sälzer und Soldaten über den Deister zogen, weil es im Tal noch keine komfortablen Straßen gab, sind heute Wanderer unterwegs.
Kaum ein Wanderer hätte sich vor 1807 auf den Klüt und in die angrenzenden Waldbereiche gewagt.
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