Das norddeutsche Mittelgebirge bietet im Sommer und im Winter zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu genießen. Wir stellen Ihnen Wanderwege vor, machen Lust auf die Schmalspurbahn zum Brocken, stellen historische Bauwerke wie den Dom in Halberstadt vor und laden ein ins Köhlereimuseum.
Nicht nur der atemberaubende Blick vom Gipfel des Brocken, schon der Weg dorthin ist mit der Brockenbahn ein Erlebnis. Zurück in Wernigerode erinnert ein Besuch im Schloss an illustre Zeiten.
Vor mehr als 80 Jahren rückten schwere Maschinen im damals noch kleinen Tal der Söse an. Sie errichteten einen Damm – den ersten seiner Art im Harz. Bootfahren ist nicht erlaubt, aber natürlich sind Wanderwege vorhanden. Einer verläuft direkt über die Staumauer.
Die engen Täler zwischen den großen Waldgebieten von Solling und Ahlsburg sind eine reizvolle Landschaft. Mitten in diesem grünen Idyll liegt Fredersloh, eine kleine aber besondere Siedlung, bekannt für seine Töpferarbeiten.
Wer in St. Andreasberg wohnt, muss schon gut zu Fuß sein. Eine gute Gelegenheit, sich dem Ort zu nähern und einen Eindruck von der landschaftlich reizvollen Lage zu gewinnen, bietet der gut 15 Kilometer lange Höhenweg. Er umgibt die Bergstadt wie ein Kranz. Die gelegentlich beschwerlichen Aufstiege werden durch herrliche Ausblicke belohnt.
Nichts von seiner Attraktivität hat der Brocken eingebüßt. An schönen Tagen mit guter Fernsicht strömen die Menschen zu Tausenden auf den höchsten Harzberg – mit der Bahn, zu Fuß oder sogar per Mountainbike.
Geradezu unerschöpflich sind die Wanderrouten durch den Harz. Mancher Weg führt zu markanten Kreuzungen, Waldstücken oder Gemarkungen mit geheimnisvollen Namen.
Wer in Herzberg am Harz das Schloss sucht, muss in keine Karte schauen, denn die ehemalige Residenz der Welfenherzöge liegt hoch über der Stadt, genau: 274 über Normalnull auf dem lang gestreckten Schlossberg-Rücken und ist schon von Weitem gut auszumachen.
Viele Besucher steuern gleich die drei Fässer an, die mitten auf dem Gelände des Klosterguts Wöltingerode Treffpunkt einstündiger Führungen sind.
Es muss nicht immer sattes Sommergrün oder winterlich weiße Pracht sein.
In engen zeitlichen Abständen schnauft die Schmalspurbahn den Berg hinauf.
Nicht ganz ungefährlich haben die Menschen in Gernrode gelebt: Waffen und Zündhölzer wurden in örtlichen Fabriken gefertigt.
Einst haben nur Könige Figuren gezogen. Vor rund tausend Jahren kam das Schachspiel auf kuriose Weise in ein kleines Dorf am Rand der Magdeburger Börde.
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