Kennen Sie Klein-Texas in der Südheide? Wir führen Sie hin. Statt Erdöl gibt's in Hankensbüttel und Höfer Tiere zu sehen - darunter auch "TV-Stars". Die Kunststätte Bossard aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ist genauso einen Ausflug wert wie der Bahnhof in Uelzen. Unsere Tipps erklären auch die Anfahrt.
Pedro ist eindeutig Chef der fünfköpfigen Lama-Truppe in Amelinghausen, mitten in der Lüneburger Heide. Das ist deutlich daran zu erkennen, dass er ankommende Besucher intensiver fixiert als seine Kumpel.
Mit der US-Filmkomödie „Barfuß im Park“ hat der Barfußpark in Egestorf am Ostrand des Naturparks Lüneburger Heide nichts zu tun. Außer vielleicht, dass viele Besucher an einem kühlen Tag hier ebenso kalte Füße bekommen wie Robert Redford. Doch an etwas wärmeren Tagen ist die Tour von Anfang an das reine Vergnügen.
Phantasien haben manchmal einen langen Vorlauf. Wie in Winsen an der Luhe. Da begannen sie im kalten November vergangenen Jahres. Viele freiwillige Helfer setzten 100.000 Tulpenzwiebeln auf dem Gelände der 3. niedersächsichen Landesgartenschau von 2006. Auf 22 Hektar wurden in Winsen Gartenträume verwirklicht (Motto: "Eine blühende phantasie"), die nun - pünkltich zum Tulpenfest am 1. Mai - aufgegangen sind.
Wer versucht, sich aus der Bahnhofstoilette in Uelzen zu stehlen, ohne den einen Euro für die Benutzung hingelegt zu haben, wird freundlich, aber bestimmt von Elena aus dem Ural über die Notwendigkeit dieser Gebühr aufgeklärt – und auch noch ein wenig über die Architekturphilosophie des Friedensreich Hundertwasser, der als Maler, Architekt und Ökologe für ein Leben in Harmonie mit der Natur eintrat.
Tatsächlich sollen die alten Wietzer des vorletzten Jahrhunderts ihr Frühstück mit einem Teelöffel Rohöl begonnen haben.
Nur die Vögel zwitschern fröhlich auf und über dem großen Gelände. Ansonsten liegt eine bedrückende Stille über dem riesigen Areal.
Ob sich das Peter Krüger und Betha Magdalena Lührs wohl jemals hätten vorstellen können? 1750 bauten sie das damals bereits hundert Jahre alte Bauernhaus für ihre Zwecke um und brachten zur Erinnerung eine Inschrift über dem Eingang an.
„Mama, kann ich den Otter auch streicheln?“ „Ja, kannst du, aber das ist kein Otter, sondern ein Frettchen.“
Ein Haus im Haus haben schon 1907 die Celler Stadtväter bauen lassen: Mitten im heutigen Bomann-Museum, gegenüber dem prächtigen Schloss, wurde eine alte Bauernkate errichtet.
Ausgelassen trabt Tassmann über die Weide. Gelegentlich schwingt der Andalusierschimmel vor ein paar Zuschauern übermütig die Vorderhufe in die Höhe.
Für einen Moment glaubt man, sich verfahren zu haben, wären da nicht die dunkelbraunen Hinweisschilder.
Der Lüß hat der Gemeinde ihren Namen gegeben. So nennt sich die beinahe geschlossene Waldlandschaft nordöstlich von Celle.
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