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An der „Sölterquelle“ rasteten vor über 300 Jahren Salzhändler auf ihrem Weg von Bad Münder nach Hannover. Auch Adam von Knigge hat hier gelegentlich eine Pause eingelegt. Sein Nachfahr Albrecht von Knigge ließ einen Gedenkstein in Form einer Bank errichten und mit der Bezeichnung „Adamsruh“ versehen.

Den „Knigge“ kennt jeder. So umschreibt der Volksmund die Benimmregeln. Unfreiwilliger Namensgeber war der 1752 geborene Bredenbecker Gutsherr Adolph Freiherr Knigge, der in seiner Schrift „Über den Umgang mit Menschen“ jedoch nur zu aktgefühl und Höflichkeit zwischen Generationen, Berufen und Charakteren riet.

Die Mauer um den Saupark in Springe

Grimpenborn und Hülsegründe, Kuhlmannswinkel und Herrenbreite: Was nach Treffpunkten von Verschwörern klingt, sind alte Flurbezeichnungen im Kleinen Deister. Heute finden sie sich nur noch in Forstkarten, vielfach lassen sich ihre Ursprünge nicht mehr deuten.

Die Bronzefigur Friedrich von Bodenstedts in der Peiner Innenstadt.

Gedanklich wird Peine meist mit der Stahlerzeugung in Verbindung gebracht, doch die in den achtziger Jahren sanierte und restaurierte Stadt weist auch ganz andere Seiten auf. Ein Spaziergang durch die Innenstadt lohnt allemal.

Zur Insel Wilhelmstein geht's dann mit Boot statt mit Rad weiter.

Einmal im Jahr öffnen viele Besitzer denkmalgeschützter Bauwerke ihre Türen und geben den Blick frei in sonst unzugängliche Gemäuer. In den Ortschaften südlich des Steinhuder Meers zum Beispiel locken am Sonntag, 12. September, 25 alte Gebäude zu einer Erkundungstour.

Brelinger Berge
Wanderer können bald einen geologischen Lehrpfad begehen. Geplant ist ein fünf Kilometer langer Rundweg.

Mindestens 10.000 Jahre sind die „Findlinge“ vom Eispanzer vorangeschoben worden. Seit einigen Monaten gibt es einen fünf Kilometer langen Weg der „Bewegten Steine“ - in einem Gebiet, das selbst durch die Eiszeit geformt wurde: die Brelinger Berge.

Großgoltern

Kloster und Rittergüter gibt es in der Region Hannover reichlich. Der „Arbeitskreis Gästeführung“ hat daher das Programm „Calenberger Landsommer“ ausgearbeitet, das Führungen zu diesen anbietet.

Lorenzug im Klosterstollen

Die sechs Städte und Gemeinden um den Deister veranstalten am Sonntag, 2. Mai den „Deistertag". Ein dickes Heft, das über die Veranstaltungen informiert, ist bei den Tourist-Informationen der Region erhältlich.

Direkt neben dem Wanderweg können aus sicherer Entfernung Wildschweine beobachtet werden.

Vor fast 175 Jahren wurde der Grundstein für die Mauer um den Saupark bei Springe gelegt. Sie gilt als fast einzigartig – und ist für Wanderer attraktiv. Denn mit ein wenig Glück lassen sich hier Tiere in freier Wildbahn beobachten: Die Forstverwaltung hat Futterstellen und Sichtschutz nahe den Wegen angelegt.

Bissendorf
Bissendorfer Moor

Schaurige Geschichten haben sich die Menschen seit jeher über das Moor erzählt. Sie haben es zerstört oder entwässert, um es für ihre Zwecke nutzbar zu machen.

Bredenbeck

Die Flasche Korn steckte im vorletzten Jahrhundert in mancher Jackentasche: Wer im Bergwerk oder Steinbruch, im Wald oder auf dem Feld schwere Arbeit verrichtete, wusste den gebrannten Schluck als Energiespender zu schätzen, der zudem gegen Kälte und Nässe half. Folglich gab es damals viele Brennereien. Zu den wenigen, die überlebt haben, gehört der Hof Warnecke im Wennigser Ortsteil Bredenbeck.

Ein Flüsschen hat der kleinen Stadt einst ihren Namen gegeben. Die Haller sprudelt in der westlichen Feldmark ans Tageslicht, begleitet eine Weile Straßen und Häuserreihen, um sich dann der Leine zuzuwenden.

Die Königsallee im winterlichen Deister

Denkwürdige Bezeichnungen trägt der Deister auf Schritt und Tritt. Bei einem winterlichen Wandertag von Barsinghausen in den nördlichen Teil des Bergzugs kommt man an Bullerbach und Ministerstollen, Kreuzbuche und Teufelsbrücke vorbei und marschiert schließlich sogar auf einer Königsallee.

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Mit der App „Fahr Rad!" durch die Region radeln

Foto: Auf den schönsten Wegen durch die Region Hannover - mit der App "Fahr Rad!". Vorgestellt von den HAZ-Redakteuren Thorsten Fuchs (links) und Bernd Haase.

Modernes Radwandern: Die neue App „Fahr Rad!“ ist erschienen und bringt die Faltkarte für die Region Hannover aufs Smartphone.

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