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„Deistertag" bietet viele Aktionen

Deister „Deistertag" bietet viele Aktionen

Die sechs Städte und Gemeinden um den Deister veranstalten am Sonntag, 2. Mai den „Deistertag". Ein dickes Heft, das über die Veranstaltungen informiert, ist bei den Tourist-Informationen der Region erhältlich.

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Lorenzug im Klosterstollen

Quelle: Frank Wilde

Ob Spaziergänge, Wanderungen oder Radtouren, Pflanzaktionen, Badespaß oder Fotosafari, Jazzfrühschoppen oder Wildkräutersuche: Beim „Deistertag“ ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer Geocaching – eine Art Schnitzeljagd für Erwachsene – in Barsinghausen erleben oder einmal mit der Grubenbahn den dortigen Klosterstollen erkunden möchte, kann dies mit einer originellen Anreise verbinden: Um 11, 13 und 16.30 Uhr trifft ein von einer Dampflok gezogener Sonderzug ein, der von Braunschweig aus über Hannover zum Deister fährt.

Ein kostenloser Shuttlebus rollt ab 10.01 Uhr im Stundentakt vom S-Bahnhof Egestorf aus über den Nienstedter Pass zu den Anlaufpunkten auf der anderen Seite des Deisters, unter anderem einer Brauerei und der „weltgrößten“ Süntelbuche in Lauenau. Wer in Feggendorf aussteigt und eine knappe halbe Stunde bergan klettert, kann im dortigen „Stolln“ erleben, wie Bergleute früher Kohle abbauten.

Nächste Station des Shuttlebusses ist der Waldrand bei Rodenberg. Dort stellt die Forstverwaltung schwere Maschinen für die Holzverarbeitung vor. Ein Künstler formt mit der Motorsäge Skulpturen aus Baumstämmen. Man kann jedoch auch auf Bergmannspfaden zu Ameisenkolonien marschieren. Um 12.30 und 14.30 Uhr beginnen zweistündige Exkursionen mit wissenswertem und buchstäblich „sagenhaftem“ Inhalt.

Allein 30 geführte Rad- und Wandertouren werden am 2. Mai angeboten, so eine Wanderung speziell für Familien mit Kindern über nur fünf Kilometer in Bad Nenndorf, eine Tour für ausdauernde Ausflügler über 16 Kilometer auf dem Fernwanderweg E 1 oder ein reizvolles Angebot für „Landschaftsgenießer“, die um 11.30 Uhr vom Barsinghäuser Bahnhof nach Bantorf marschieren.

Die günstige Anbindung durch die S-Bahn zwischen Bad Nenndorf und Wennigsen sowie Richtung Springe und Bad Münder, besonders aber der Shuttlebus, der von Rodenberg über Bad Nenndorf weiter zu den Bahnhöfen in Barsinghausen und Egestorf fährt, erlaubt auch ganz individuelle Rund- und Streckentouren. Etwa vom Nienstedter Pass aus auf etwa zehn Kilometern über Wallmannweg und Schulzeweg bis Feggendorf und weiter auf der mit zwei Querbalken bezeichneten Route immer aussichtsreich am Waldrand entlang bis Rodenberg. Wer den Deister einmal ganz erklimmen möchte, könnte von Barsinghausen aus dem weißen Dreieck folgen, auf dem Kamm nach rechts den Fernsehturm erreichen und sich an der „Kreuzbuche“ für den Abstieg nach Feggendorf (acht Kilometer) und weiter zum Rodenberger Aktionspunkt (zusätzlich vier Kilometer) oder direkt zum dortigen Deisterparkplatz (zehn Kilometer) entscheiden. Eine reizvolle Alternative wären die rund 15 Kilometer vom Bahnhof Egestorf nach Springe. Dann könnte man unterwegs den Annaturm erklimmen und über die stille Siedlung Köllnischfeld allmählich ins Tal absteigen. Alle Wege sind zwar gut markiert; der besseren Orientierung halber aber sollte die amtliche Karte „Wandern im Deister“ (im Buchhandel erhältlich) im Gepäck sein.

Springe bietet übrigens zum „Deistertag“ einen Leckerbissen. Wem die Füße noch nicht müde sind, der kann um 21 Uhr Nachtwächter Heinerich bei seinem Rundgang durch die stillen Altstadtstraßen begleiten.

www.deister.de

Bernd Althammer

öffentliche Verkehrsmittel mit S-Bahn-Linie 1 zu den deisternahen Stationen Wennigsen, Egestorf, Barsinghausen, Bantorf und Bad Nenndorf. Der Dampfzug startet um 9.30, 12.30 und 15.30 Uhr in Hannover Hbf. Zwischenstopps können unter (05 11) 12 34 52  22 erfragt werden. Der Shuttlebus am Bahnhof Egestorf startet stündlich ab 10.01 bis 16.01 Uhr und beginnt seine letzte Runde um 16.30 Uhr in Lauenau (ZOB) sowie wenige Minuten später am Feggendorfer Waldrand und am Rodenberger Deisterparkplatz. Endstationen sind die Bahnhöfe in Barsinghausen und Egestorf.
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