Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Die Speicherstadt in der Speicherstadt

Hamburg Die Speicherstadt in der Speicherstadt

Skandinavien liegt rechts vom Hamburger Hafen, links davon der Harz, die Schweiz, Österreich und Amerika. Von der Speicherstadt sind es nur etwa sieben Schritte bis zur Storebaelt-Brücke in Dänemark, der längsten Brücke hier im Miniatur-Wunderland.

Voriger Artikel
Neustart für Millionen
Nächster Artikel
Für den ganzen Tag beschäftigt

Links die Speicherstadt gibt's dann noch mal in klein.

Quelle: Martin Steiner

Die Modellausstellung in der Hamburger Speicherstadt, Kehrwieder 2-4, Telefon (0 40) 3 00 68 00, www.miniatur-wunderland.de, gibt es bereits seit 2001, und immer noch expandiert sie: Bis 2014 sind vier neue Bauabschnitte mit weiteren europäischen Ländern und Afrika geplant.

Gerade ist es Nacht geworden, nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika, am Mount Rushmore, im Grand Canyon und in Key West: Das Deckenlicht ist verloschen, und die etwa 295 000 Lichter der Miniaturgebäude, -anlagen, -schiffe, -bahnen und -autos leuchten in allen Farben. Wer etwas erhöht steht, sieht nicht nur Hamburg, sondern auch Las Vegas bei Nacht. Eine faszinierende Atmosphäre erfüllt das Wunderland, wenn es dunkel wird - die perfekte Tag-Nacht-Simulation gibt es glücklicherweise ein paar- mal in jeder Stunde.

Über eine riesige Modelleisenbahnanlage ist das Miniatur-Wunderland inzwischen weit hinausgewachsen, auch wenn hier auf 1200 Metern Gleislänge 890 Züge mit 14 100 Waggons verkehren. Zwar bahnen sich auch hier eine Menge Züge ihren Weg durch fast alle denkbaren Landschaften, überqueren Brücken und Viadukte - der längste misst knapp 15 Meter. Doch drumherum bewegt sich das Leben, detailgetreu nachgebildet und manchmal so klein, dass ein Vergrößerungsglas angebracht wäre. Stundenlang lässt sich hier Neues entdecken: etwa eine Eislaufbahn von der Größe eines Mauspads, auf der winzige Läufer ihre Pirouetten drehen und Sprünge absolvieren, immer und immer wieder und äußerst temperamentvoll. Die Besucher können auch selbst ins Geschehen eingreifen: An 150 Stellen lassen sich per Knopfdruck animierte Szenen und Effekte aktivieren.

Autos fahren auf den Straßen wie von Geisterhand gelenkt. Kommt es zu einem Unfall, eilen Polizei und Rettungswagen herbei. Brennt ein Haus, ist schon bald die Feuerwehr da. Das Auge des staunenden Besuchers weiß kaum, wohin es blicken soll. Ein Spaß für die ganze Familie.

Auf 1200 Quadratmetern wurden hier in filigraner Kleinstarbeit vielerlei Sehenswürdigkeiten nachgebaut, aus Hamburg etwa der Michel, die Speicherstadt, Herbertstraße und HSH-Nordbank-Arena, in der gerade ein Tor geschossen wird, und natürlicch die St.-Pauli-Landungsbrücken. Hier wird schon mal das Restaurant gesucht und gefunden, in dem man gerade gegessen hat, oder es werden Vermutungen darüber angestellt, ob der rote Pkw auf dem Parkplatz da unten womöglich das Familienauto ist, das man genau da abgestellt hat...

Wer nach dieser Wunderland-Reise noch Zeit hat, kann sich zum Beispiel im Hamburg-Dungeon gleich links neben der Miniaturwelt tüchtig erschrecken lassen bei einem Gruseltrip durch die Kriminalitätsgeschichte der Stadt. Oder Spicy's Gewürzmuseum und das Afghanische Museum (Am Sandtorkai 32), das Deutsche Zollmuseum (Alter Wandrahm 16) oder das Internationale Maritime Museum aufsuchen, die alle in der Nähe sind. Die Museen haben mindestens dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet (Feiertage können abweichen). Über weitere Öffnungszeiten und andere interessante Anlaufpunkte wird unter www.hamburg.de/sehenswuerdigkeiten/ informiert.

Monika Ukermann

öffentliche Verkehrsmittel stündlich mit dem Zug von Hannover nach Hamburg bis Hauptbahnhof; von dort nur 15 Gehminuten zur Speicherstadt
mit dem Auto über die A 7 bis in Hamburgs Innenstadt; im Bereich Speicherstadt sind nur an Wochenenden Parkmöglichkeiten gegeben
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Und noch ein paar Kilometer weiter…
Foto: Auf den schönsten Wegen durch die Region Hannover - mit der App "Fahr Rad!". Vorgestellt von den HAZ-Redakteuren Thorsten Fuchs (links) und Bernd Haase.

Modernes Radwandern: Die neue App „Fahr Rad!“ ist erschienen und bringt die Faltkarte für die Region Hannover aufs Smartphone.mehr

Baden in Hannover & Region

Wir haben für Sie die schönsten Bäder und Wellness-Oasen zusammengestellt. Unsere interaktiven Karten bieten optimale Orientierung. mehr

Museen in Hannover

Interessieren Sie sich für Bildende Kunst oder Stadtgeschichte? Möchten Sie Moorleichen besuchen oder ins Bergwerk einfahren? Unsere Museumsdatenbank gibt Ihnen einen aktuellen Überblick über die mehr als 60 Museen in Stadt und Region. mehr