Unsere Tipps führen Wanderer zur Porta Westfalica, Geschichtsinteressierte ins Renaissance-Schloss Bevern und nach Minden, wo Zeugnisse der Weserromantik zu besichtigen sind. Zur Erholung geht's u.a. in den Kurpark von Bad Oeynhausen.
Freiheit spüren und die Welt von oben betrachten: Mit einer Segelflugausbildung kann dies zur Wirklichkeit werden. Ein Video gibt einen Vorgeschmack darauf, wie es ist zu fliegen und zeigt, wie ein richtiger Startcheck aussieht.
Eine blitzende NSU-Lambretta steht neben der Scheune, als wäre sie gerade neu zugelassen worden. Man könnte sich glatt draufsetzen und losbrausen. Dieser Versuchung müssen Besucher widerstehen, die sich im „Motorrad & Nostalgie Museum“ von Günter Dischereit umsehen.
Soeben hat die Stadt Bodenwerder den 220. Geburtstag ihres berühmtesten Sohnes gefeiert: Hieronymus Freiherr von Münchhausen, der durch seine phantasievollen Erzählungen in vielen Ländern Bekanntheit erlangte. Würde der „Lügenbaron“ heute seinen Zuhörern berichten, in seiner Heimat könne man auch im Sommer gut rodeln, zöge er wohl zweifelnde Blicke auf sich.
Porta Westfalica heißt der Durchbruch, den sich die Weser einst schuf und der immer noch ein Nadelöhr für die Verkehrsströme von West nach Ost und von Nord nach Süd ist. Folglich ist das schmale Talstück zwischen Weser- und Wiehengebirge fast bis auf den letzten Meter verplant.
Wenn es um Düfte und Aromen geht, gibt es europaweit nur ein Zentrum. Das liegt an Ferdinand Tiemann und Wilhelm Haarmann. Die beiden Chemiker haben 1874 den Geschmack der teuren Vanilleschote aus dem Rindensaft von Fichten künstlich hergestellt – in Holzminden.
Um einmal einen Schaufelraddampfer zu besteigen, muss man nicht die weite Fahrt nach Dresden unternehmen. Als einzige ihrer Art westlich der Elbe schippert die „Wappen von Minden“ auf Weser und Mittellandkanal.
Weserromantik und Glasfabrik, historische Baukunst und modernste Technik: Das alles lässt sich in nur dreistündiger Fahrt auf 32 Kilometern entlang der Weser erleben.
Ganz unbescheiden hat er sich selbst so gesehen: “... man mag mich für großspurig und eingebildet halten, aber bei aller Subjektivität - ich bin tatsächlich einer der größten Bauherren meiner Zeit. Da kann kaum jemand mithalten.“
Laut lärmt der Verkehr auf der Bundesstraße 83; ganz eng ist es hier an der „Steinmole“ zwischen der Weser und den steilen Felsen.
Unablässig strömt das Wasser durch das Albula-Tal. 30 000 Liter ergießen sich stündlich über einen Höhenunterschied von vier Metern.
Spaziergänger auf der hohen Glacisbrücke oder auf der Weserpromenade von Minden blicken auf ein merkwürdiges Rad, das sich mit dem Strom dreht.
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