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Restaurant Eliniko und Meteora

Griechische Küche Restaurant Eliniko und Meteora

Frühjahrsfrisch: Das Restaurant „Eliniko“ in der Südstadt und das Restaurant „Meteora“ in der Oststadt bieten griechische Küche, die Spaß macht.

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Geschäftsführer Suphi Ediz serviert im Restaurant "Eliniko" griechische Köstlichkeiten.

Quelle: Insa Catherine Hagemann

Südstadt/Oststadt. Es steht nicht gut um die griechische Wirtschaft. Aber die griechische Gastwirtschaft lässt sich nicht unterkriegen. Da wird investiert, neue Kapitel werden aufgeschlagen. Grund genug für uns, erneut bei zwei Griechen vorbei zuschauen, die wir vor gar nicht so langer Zeit einer Kostprobe unterzogen hatten: beim „Eliniko“ und beim „Meteora“.

Das „Eliniko“ an der Marienstraße wurde komplett umgebaut und ist kaum wiederzuerkennen. Hier haben wir schließlich vor drei Jahrzehnten bei und mit Renate und Heinrich Stern erleben dürfen, wie Spitzenküche in Hannover sich entwickelte. Das dunkle Holz ist weg, dafür gibt es jetzt den Blick in die offene Küche, wo eine gut gelaunte Mannschaft ohne Hektik arbeitet.

Die Begrüßung ist herzlich, man kümmert sich so schnell, dass kaum Zeit bleibt, die sachlichere Ausstattung zu bewundern. Kaum Folklore, dafür kunstvolle Fotografien und ein paar Holzpaddel. Schnell kommt gutes Gaues-Brot zum guten Öl. Diesen Brauch hat man vom Anderter „Palladion“ übernommen, das quasi der große Bruder des „Eliniko“ ist. Nur ist man in Anderten etwas geschäftstüchtiger, wenn es darum geht, auch bessere Weine glasweise zu verkaufen. Hier bleibt es beim Hauswein aus der Zwei-Liter-Flasche, der trinkbar ist, aber auch nur 3,90 Euro kostet.

Wir probieren den gegrillten Oktopus auf einem üppigen Rucola-Bett (8,90 Euro) und sind deutlich mehr beeindruckt als von den Jakobsmuscheln auf Rucola (ebenfalls 8,90 Euro), die deutlich überwürzt sind, was aber die eher schwächelnde Qualität dieser Tagesempfehlung übertönte. Gelungen dagegen der andere Tipp, auch wenn die Chilikruste zum perfekt gebratenen Rinderfilet (22,90 Euro) eher harmlos ist – dafür ist die Sauce umso köstlicher. Die Gemüse kommen der Grenze zur Rohkost recht nahe, was zwar besser ist als mediterran verkocht, aber bei der Aubergine dann doch des Guten zu wenig. Dafür sind die Lammkoteletts aus dem Karree von der gewohnten Top-Qualität: Zwei Stück (für 13,90 Euro) mit hier rundum erfreulicher Gemüsebeilage sind für die Mittesterin reichlich. Zum original griechischen Mokka (2,30 Euro) würde der Restaurantchef die Zukunft aus dem Kaffeesatz lesen, verspricht die Karte – wäre dafür Zeit. Was zu CeBIT-Zeiten aber nicht der Fall war.

Doch den griechischen Mokka sollte man sowieso im „Meteora“ genießen, wo man (für 2 Euro) noch große Oper am Tisch zelebriert, wenn der Mokka auf offener Flamme aufgebrüht wird. Stark! Und gut! Aber deshalb sind wir nicht gekommen, sondern um eine andere Innovation zu erleben: das iPad als Speisekarte.

Der Gastraum ist eher unübersichtlich. Und dunkel. Aber die von Kerzenlicht bestimmte Beleuchtung lässt später die iPad-Screens um so bunter leuchten. Zunächst einmal bekommen wir ganz normale Speisekarten und sind ein bisschen enttäuscht. Bis dann eben doch der Service mit dem Tablet-PC naht. Ein Druck, eine Wischbewegung, schon scheinen die Tagesgerichte auf.

Per iPad suchen die Gäste im Meteroa in der Südstadt ihr Menü aus

Und der Preis wird schön brav angesagt (bei so manchem Italiener kann es bei den Tagesempfehlungen schon mal zu überraschten Blicken auf die Rechnung kommen). Eine Vorspeise, ein Hauptgericht und drei Nachspeisen werden so offeriert. Und weil wir wissen wollen, ob die Tellerwirklichkeit dem PC-Foto gerecht wird, bestellen wir die Schweinefilets in Senfsauce (15,90 Euro). Es schmeckt vorzüglich, das Biofleisch ist zart. Hier gibt es noch das klassische (und gepflegte) Salatbüfett, das Weißbrot ist frisch, dazu gibt es gutes Öl und Steinsalz – so muss einem um die griechische Wirtschaft nicht bange sein.

Preiskategorie „Meteora“: moderat

Preiskategorie „Eliniko“: moderat

Das Restaurant „Meteora“ in der Oststadt im Branchenführer

Das Restaurant „Eliniko“ in der Südstadt im Branchenführer

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