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So schmeckts im Love It Healthy

Kostprobe So schmeckts im Love It Healthy

Das Love It Healthy in der Nicki-de-Saint-Phalle-Promenade bietet schnelle Imbisse in der gesunden Variante an. In dem kleinen Laden gibt es sowohl warme Tagesgerichte, als auch kalte Snacks - alles super gesund.

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Kleiner Laden, große Auswahl: Warme Tagesgerichte gibt es an der Theke, abgepackte Snacks finden sich in dem großzügigen Kühlregal (links). 

Quelle: Villegas

Hannover. Dieser Imbiss macht Lust auf mehr. Nach einer kräftigen Kartoffel-Rosmarin-Suppe (3,99 Euro) und einem Schluck aus unserem frischen Apfel-Gurken-Limetten-Saft (3,79 Euro) sind wir nicht nur gestärkt:, es hat uns so gut geschmeckt, dass wir noch mehr probieren möchten. Wir durchstöbern die Kühltheke des Love it healthy. Der kleine Imbiss am Kröpcke verspricht gesundes, frisches Fast Food. Und da wir Frische und Gesundheit nicht abgeneigt, die Preise moderat kalkuliert und die Vielzahl an spannenden Kombinationen wirklich verlockend sind, stapeln wir abgepackte Salate, Dressings, Baguettes und Desserts auf den Tresen.

Zuerst probieren wir die Salate „Horny Hummus“ und „Good Goat“ (je 4,99 Euro), zum einen mit neutralem Quinoa und würzigem Hummus, zum anderen mit sehr feinem Ziegenkäse, Walnüssen, frischen Trauben und Granatapfelkernen. Die Qualität der Waren ist größtenteils sehr gut, aber bei Salaten kommt es eben auch maßgeblich auf das Dressing an. Wir probieren die Varianten Himbeer, Kräuter und Orange (je 39 Cent) und sind beeindruckt: Der Akzent liegt zwar auf den säuerlichen Komponenten, aber die Soßen schmecken allesamt gut.

Dass sich Kreativität und Fast Food vereinen lässt, zeigt ein Besuch im Imbiss Love It Healthy.

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Außergewöhnlich sind auch einige der Vollkorn-Baguettes. Der „Goldene Gockel“ besticht mit Hähnchen, hausgemachtem Süßkartoffelstampf, Rucola und getrockneten Tomaten, die „Süße Ziege“ (je 3,99 Euro) mit Ziegenkäse, selbst gemachtem Feige-Dattel-Wallnuss-Aufstrich, Feldsalat und Granny Smith. Das ist aber nicht nur eine spannende und kreative Zusammenstellung an Zutaten, die Aufstriche sind gut abgeschmeckt, die einzelnen Bestandteile von der Menge einwandfrei aufeinander abgestimmt - bis zum letzten Bissen haben wir Lust und Spaß an dem Geschmack.

Zu schade für den Plastikbecher

Schwierig ist es hingegen, wenn die Zutaten in einem Becher geschichtet werden, wie bei der „Quinoa-Queen“ (3,19 Euro): Oben finden sich gebackene Aubergine, eingelegte Tomaten und geröstete Cashewkerne, darunter eine Schicht Quinoa, gefolgt von knackigen Gurkenstückchen und ganz hervorragendem Hummus, der durch seine Konsistenz eben das verbindende Element in diesem Gericht ist.

Alles zusammen auf eine Gabel zu bugsieren ist im Becher umständlich, aber wer es schafft, der wird belohnt: Das Gericht ist hochfein und eines Plastikbechers eigentlich unwürdig.

Ein wenig gibt es aber doch zu bemängeln. Der Saft hätte etwas kälter sein dürfen, im Salat finden wir ein, zwei welke Blättchen, der Suppe hätte ein wenig Einlage (Kartoffelstückchen, Feta-Käse oder etwa Kürbiskerne) gut getan - man möchte eben auch hin und wieder kauen und nicht nur schlürfen. Die recht weichen Baguettes würden uns knusprig mehr Freude machen. Und mit dem etwas pappigen Nudelsalat (2,99 Euro) können wir uns per se nicht anfreunden. Da fehlt Pfiff! Aber so richtig wollen die paar Kritikpunkte unseren guten Gesamteindruck nicht schmälern - zumal wir mit zwei tollen Desserts befriedet werden.

Der Kokosmilchreis (3,19 Euro) ist kaum gesüßt, aber prima gemacht und wurde mit frischer Mango und Kokosraspeln verfeinert. Für die Schokoladen-Mousse (3,49 Euro) brechen wir mit einer unserer Regeln: Wir genehmigen uns ja selten mehr als eine Kostprobe von den Desserts, dieses hier löffeln wir leer. Gute Schokolade in eine süße, luftig-lockere Creme eingebunden - einfach toll, wobei die Chia-Samen (so gesund sie auch sein mögen) ein etwas krisseliges Gefühl im Mund erzeugen. Das ist etwas ungewohnt, aber ungewohnt ist ja nicht gleich schlecht. Auch wenn wir vorher schon Gutes über den Imbiss gehört haben, sind wir dennoch erstaunt angesichts dieses tollen Lunchs.

Ableger in der Nordstadt

Wir nehmen uns vor, auch dem Ableger Lieb.es am Engelbosteler Damm, wo sich auch schön und entspannt sitzen lässt, einen Besuch abzustatten. Zuvor testen wir aber ein zweites Mal das kleine Stammhaus in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, dessen Start ZDF-Koch Christian Rach („Rach und die Restaurantgründer“) 2016 mit Rat und Kamerateam begleitet hatte. Zuerst probieren wir die - leider etwas zu säuerliche - Mango-Linsen-Suppe mit Einlage (3,99 Euro) und einen Orangensaft-Matcha-Drink (3,99 Euro), womit die ganze Sache aber nur wieder von vorne beginnt: Kühltheke durchstöbern, Snacks auf den Tresen stapeln ... Oder kurz gesagt: Das Unternehmen hat ab sofort auf seiner Facebook-Seite eine „Gefällt mir“-Angabe mehr.

Von Hannes Finkbeiner

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