Die Bewältigung des Glykolskandals vor mehr als 20 Jahren hat den österreichischen Weinbau vorangebracht. Heute werden aus der traditionsreichen Veltliner-Traube nicht nur frische Allerweltsweine, sondern auch genussreiche Tropfen gekeltert. Erstklassige Rotweine ergeben hervorragende Cuvées.
Der aktuelle Rubin Zweigelt 2010 spricht für sich: tief rubinrote Farbe, wie es sich gehört, würzige Frucht, samtige Tannine und ordentlich Wumms im Glas.
Das österreichische Weingut Kolkmann bietet mit dem aktuellen Jahrgang 2011 alle Variationen des Veltliner an. Der Rote Veltliner überzeugt mit einem Hauch von Pinot und fruchtiger Frische.
Erst 2003 hat Rainer Wess seine Kellerei in Österreich gegründet - und für seine Weine schon zahlreiche Spitzennoten erhalten. Der Grüne Veltliner wurde von Robert Parkers „Wine Advocate“ mit 92 Punkten gekrönt.
Der „Sauvignon Blanc Privat“ gehört zu einer exklusiven Auslese, die das Familienweingut Gross in der Südsteiermark nur in ausgewählten Jahren produziert.
Weil wir dem kommenden Sommer gefasst ins Auge blicken, haben wir beim Weintest auch einen Sommerwein im Visier. Und da passt der Schilcherfrizzante ganz famos.
So ausdrucksstark und auskunftsreich können schlichte Weinetiketten sein: Ein stilisiertes Kreuz, darunter der Schriftzug Kloster am Spitz, dann der Name des Weins (bzw. die Rebsorte) und schließlich der Name dessen, der für alles verantwortlich ist: Thomas Schwarz.
Erst kam das Staunen, dann kam der Schrecken: Seit dem 1. Januar 2006 ist auf (fast) allen Weinetiketten zu lesen: „enthält Schwefel“. Das stieß so manchem Weintrinker selbst dann sauer auf, wenn die Warnung als „contains sulfites“ verkleidet war.
Die österreicherischen Winzer haben früh erkannt, dass nur eine Qualitätsoffensive neue Märkte erobern (und die alten halten) kann.
Auch unter Genießern gibt es einen Jugendwahn. Wir ignorieren in diesem Zusammenhang unappetitliche Assoziationen an Frischfleisch und streifen auch das Stichwort Primeur und Novello nur pflichtbewusst.
Für jeden Messdiener gehört es zu den Jugenderinnerungen: wie man einmal, aber nur einmal, ein bisschen vom Messwein stibitzt habe, ein paar Tropfen abgeleckt von dem Wein, der im Gottesdienst für das Blut Christi stehen wird.
Dieser Wein eroberte die Sieger: Napoleon schätzte ihn als Kékfrankos aus dem ungarischen Sopron. Bismarck dagegen lernte ihn als Blaufränkisch in Österreich kennen und schätzen.
Was hat der Oktober, was andere Monate nicht haben? Der September ist eingezwängt zwischen Sommer und Herbst, der November der schmuddelige Übergang ins Nichts. Aber der Oktober strahlt.
Unsere interaktive Karte zeigt die schönsten Biergärten. Wir stellen jedes Lokal mit Foto, Plätzen, Öffnungszeiten und Preisen für Speisen und Getränke vor.
Unter dem Motto "Kostprobe" testen Gastronomie-Experten der HAZ Restaurants in Stadt und Region. Alle Tests der letzten Jahre haben wir für Sie in einem Schlemmer-Archiv mit rund 100 Restaurants zusammengestellt.
Direkt vom Bauernhof – mitten in die Stadt: Zweimal in der Woche verkaufen Bauern aus der Region ihre frischen Produkte auf d...
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