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Die Fashion Week sieht rot
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Mode Die Fashion Week sieht rot

Tätowierte Beine, nackte Popos und viel Bauch: Die Fashion Week in Berlin nimmt an Fahrt auf. Im Mittelpunkt des zweiten Tages standen die Schauen von Anja Gockel und Blacky Dress.

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Mode von Kilian Kerner: Ein umgedrehtes Weinglas aus edlem Stoff, links daneben dasselbe Outfit in enganliegender Form.

Quelle: Maurizio Gambarini

Berlin. Zuvor sorgte die Jubiläumsschau von Kilian Kerner für Aufsehen.

Die Berliner Modewoche sieht rot: Am zweiten Tag des Laufsteg-Spektakels beherrschten Rottöne in allen Schattierungen die Szene. Sogar Schauspielerin Iris Berben (62) hat ihre Lieblingsfarbe gewechselt und steht jetzt auf Rot, wie sie verriet.

Bei eisigen Temperaturen sorgten Aktivisten vom Deutschen Tierschutzbüro für Aufsehen, die vor dem Mode-Zelt am Brandenburger Tor splitterfasernackt gegen die Pelztierzucht protestierten. Nur von vorn bedeckten sie ihre Blöße mit dem Transparent "Lieber nackt als mit Pelz".

Die Berliner Designerin Anja Gockel präsentierte derweil ihre Entwürfe für den kommenden Herbst und Winter vor allem in Rot-Schwarz. Model Rebecca Mir konzentrierte sich auf die klassischen Teile der betont weiblichen Kollektion, Tattoo-Wunder Lexy Hell durfte zum rotgeblümten Rock viel tätowiertes Bein zeigen.

Das Label Blacky Dress trumpfte mit einem tomatenroten Hosenanzug mit passendem Rolli auf, Franziska Michael mit einer leuchtenden Puscheljacke im Oversize-Look.

Am Abend zuvor hatte Kilian Kerner mit seiner Jubiläumsschau zum 10-jährigen Bestehen des Labels für Aufsehen gesorgt. Neben schmeichelhaft fließenden Stoffen, gern in weinrot, überraschte er mit neuen Formen des Reifrocks: einmal wie ein umgedrehtes Weinglas, ein andermal wie eine zerknautschte Mülltonne.

Iris Berben ließ sich beim Empfang der Zeitschrift "Elle" im neu eröffneten Hotel Waldorf Astoria mit Freund Heiko Kiesow ebenfalls in einem Kleid in mehreren Rottönen sehen. "Ich habe vorher viel auf Schwarz gesetzt, im Moment entspricht Rot meiner Stimmung", sagte sie.

Die Fashion Week (15. bis 20. Januar) ist diesmal so groß und lang wie noch nie. Mehr als ein Dutzend Messen und Verkaufsshows geben einen Ausblick auf den kommenden Herbst und Winter. Allein die Straßen- und Stadtmodemesse Bread & Butter am früheren Flughafen Tempelhof zählt fast 600 Aussteller.

dpa

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