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Versace eröffnet Pariser Haute Couture
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Mode Versace eröffnet Pariser Haute Couture

Die Modewelt blickt nach Paris: Donatella Versace hat mit ihrer Präsentation die Haute-Couture-Schauen eröffnet. Die Designerin zeigte mal wieder Aufwendiges, nicht selten in auffälligen Farben.

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Geschwungene Linie und Schleppe: Versace zeigte einmal mehr Entwürfe nach allen Regeln der Hohen Schneiderkunst.

Quelle: Hendrik Ballhausen

Paris. Die Designerin Donatella Versace hat die Haute-Couture-Schauen für Frühjahr/Sommer 2013 in Paris eröffnet. Trotz des Schneeregens lief alles rund. Donatella Versace zeigte aufwendige Entwürfe, sie hatte sich von der architektonischen Kühnheit von Glaskuppeln inspirieren lassen. Dabei stützen solide Eisen- oder Stahlkonstruktionen die zerbrechlichen Oberflächen. Die Location der Schau, das Pariser Gebäude Le Centorial im zweiten Bezirk, hätte sie passender kaum wählen können: Dessen Kuppel aus Glas und Gusseisen wurde von Gustave Eiffels (1832-1923) Ateliers entworfen.

Versace übersetze das Ganze in Kleider mit metallischen "Nadelstreifen" (die Fäden waren mit 24karätigem Gold durchwirkt), die zarte Stoffbahnen hielten. Plisseeröcke schienen goldig schimmernd das Licht zu reflektieren. Es gab sogar "Jeans-Couture" mit goldenen Denim-Stoffen. Vieles war scharf auf Figur konstruiert. Rasant wirkten die Abendkleider mit geschwungenen Linien in auffallenden Neonfarben oder dezenterem Schwarz oder Weiß, doch dann mit Art-Déco-Mustern durchwirkt.

Bei den Schauen der "Hohen Schneiderkunst" zeigen bis Donnerstag (24. Januar) über 25 Häuser ihre Entwürfe. Darunter sind Chanel oder Dior, aber auch relative Newcomer wie Giambattista Valli. Nur wenige Designer dürfen sich als Couturiers bezeichnen. Den Häusern Alexis Mabille und Maison Martin Margiela wurde erst vor wenigen Wochen die offizielle Bezeichnung "Haute Couturier" von der Chambre Syndicale verliehen.

dpa

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