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Norwegian Cruise Line fährt bis 2015 nicht nach Ägypten
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Tourismus Norwegian Cruise Line fährt bis 2015 nicht nach Ägypten

Norwegian Cruise Line fährt bis zum Frühjahr 2015 nicht mehr nach Ägypten. Alle bis dahin geplanten Anläufe wurden abgesagt. So läuft die "Norwegian Jade" Port Said und Alexandria nicht an.

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Kreuzfahrtschiff der Norwegian Cruise Line in Warnemünde: Die Schiffe der Reederei sollen bis 2015 auf ihren Routen Häfen in Ägypten auslassen.

Quelle: Bernd Wüstneck

Frankfurt/Main. Grund sind die politischen Unruhen in dem Land.

Vom 26. Oktober 2013 bis 12. April 2014 bricht die "Norwegian Jade" zu Elf-Nächte-Kreuzfahrten ab/bis Civitavecchia (Rom) in Italien ins westliche Mittelmeer auf. Auf dem Programm stehen Livorno, Monte Carlo, Toulon, Barcelona, Valencia, Cagliari, Karthago, Palermo, Sizilien und Neapel, wie die Reederei mitteilt. Ursprünglich war die Route "Mittelmeer & Heiliges Land" geplant. Sie sollte nach Alanya, Limassol, Haifa, Ashdod, Port Said und Alexandria führen.

Im Wechsel geht es für die "Norwegian Jade" vom 6. November 2013 bis 2. April 2014 ins östliche Mittelmeer. Auf dieser Fahrt wurde Alexandria durch Istanbul und Neapel ersetzt. Auch im Winter 2014/15 gibt es ähnliche Ausweichrouten.

Aida Cruises ist im Februar mit der "Aida Mar" im Roten Meer unterwegs. Nach Angaben der Aida-Sprecherin Kathrin Heitmann werden alle Häfen wie geplant angelaufen. Einschränkungen gebe es lediglich beim Ausflugsprogramm. Dieses wurde in Kairo angepasst und spart vor allem die Gegend rund um den Tahrir-Platz aus.

Die "FTI Berlin" ist bis März im Roten Meer unterwegs. Die Routen mit den ägyptischen Häfen Sharm El Sheik, Safaga und Sokhna werden laut Thomas Kusch, Direktor FTI Cruises, wie geplant befahren. Wie bei Aida wird bei Landausflügen das Ägyptische Museum in Kairo nicht besucht.

Tui Cruises wird Anfang April im Rahmen der Route "Dubai trifft Mittelmeer" mit der "Mein Schiff 2" zwei ägyptische Häfen anlaufen: Safaga und Port Said. Dort gibt es derzeit keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Sollte sich die Situation jedoch zum Reisestart als kritisch erweisen, werde die Reederei reagieren, so Sprecherin Godja Sönnichsen.

Auch MSC beobachtet nach Auskunft einer Sprecherin die Lage in der Region, um gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Die Reederei ist derzeit mit der "MSC Armonia" im Roten Meer unterwegs und läuft dabei Sharm El Sheik, Safaga und Sokhna an.

dpa

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