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Reisebüros sollen Handynummern für Krisenfälle abfragen

Tourismus Reisebüros sollen Handynummern für Krisenfälle abfragen

Viele Menschen scheuen sich davor, als Kunde ihre Handynummer irgendwo zu hinterlassen. Sinnvoll kann es aber sein, sie etwa einem Reisebüro anzuvertrauen. Bei Katastrophen oder Anschlägen sind Urlauber dann jederzeit erreichbar.

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Wenn Reisebüros die Handynummern ihrer Kunden erhalten, können sie in Notfällen einen Kontakt zu ihnen herstellen.

Quelle: Katharina Hölter

Berlin. Reisebüros sollen bei der Buchung künftig immer auch die Handynummer des Kunden erfassen. Diese wird bei einem Notfall im Urlaub an den Reiseveranstalter weitergegeben, damit dieser den Gast per SMS kontaktieren kann.

Die schnelle Kontaktaufnahme sieht eine Initiative des Deutschen Reiseverbands (DRV) vor, die laut Sprecherin Sibylle Zeuch "so schnell wie möglich" umgesetzt werden soll. Im Krisenfall sollen Veranstalter ihre Gäste besser mit Informationen versorgen können, etwa bei einem Terroranschlag oder Tsunami.

Grundlage des Konzepts ist das vom DRV entwickelte Notfallsystem

SMS Assist, das es schon seit Jahren gibt. Noch erheben allerdings längst nicht alle Reisebüros die Handynummern ihrer Kunden. Das soll sich nun ändern - unter einer Bedingung: Um die Nummern zu bekommen, müssen Veranstalter sich dazu verpflichten, diese nicht zu Werbe- und Marketingzwecken zu nutzen.

dpa

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