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Terror in Tunesien: Veranstalter bieten Gratis-Storno an

Tourismus Terror in Tunesien: Veranstalter bieten Gratis-Storno an

Der Anschlag in Tunesien hat viele Touristen verunsichert. Der Reisekonzern Tui rechnet damit, dass 250 deutsche Kunden ihre Ferien in dem Land abbrechen werden.

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Nach dem Anschlag sind viele Touristen verunsichert. Rund 250 Deutsche wollen ihren Tunesien-Urlaub abbrechen.

Quelle: Andreas Gebert

Tunis. Mehrere Veranstalter bieten zudem kostenlose Stornierungen an.

"Bis zum Sonntagabend (28. Juni) werden wir rund 200 Gäste ausgeflogen haben", sagte ein Tui-Sprecher in Port el-Kantaoui nahe Sousse. Die Mehrzahl - rund 3500 Urlauber - will nach Angaben des Konzerns aber bleiben.

Britische Reiseanbieter stellten mindestens zehn Flugzeuge bereit, um Touristen nach Hause zu holen. Zentrum des Angriffs war das Riu-Hotel "Imperial Marhaba". Die Kette Riu Hotel & Resorts wird von der Tui und einer spanischen Familie betrieben.

Reiseveranstalter wie Tui, Thomson oder Thomas Cook haben es Tunesien-Urlaubern freigestellt, einen geplanten Tunesien-Urlaub kostenlos zu stornieren. Bei der deutschen Kundenhotline von Tui meldeten sich bis Sonntagmittag rund 500 Kunden, um ihre Reise umzubuchen oder zu stornieren.

Alle Tui-Gäste, die bereits gebucht haben, könnten bis einschließlich 15. September gebührenfrei umbuchen oder stornieren, teilte der Reiseveranstalter mit. Für Urlauber, die sich derzeit vor Ort befinden, organisiert die Tui die Abreise.

Das Auswärtige Amt rät in seinem 

Reisehinweis für Tunesien zu besonders umsichtigem Verhalten. Eine Reisewarnung sprach die Behörde nicht aus. Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat derzeit noch keine weitere Informationen zur Lage vor Ort. Die deutsche Botschaft riet allen Staatsbürgern in einer per E-Mail versandten Mitteilung, den betroffenen Bereich zu meiden. Tunesische Sicherheitskräfte hätten den Tatort weitgehend abgeriegelt.

 

In ganz Tunesien machten zur Zeit des Anschlags etwa 15 000 Menschen Urlaub mit der Tui. Rund 3800 davon kamen aus deutschsprachigen Ländern. Als Vorsichtsmaßnahme hat der Reiseveranstalter das komplette Ausflugsprogramm in Tunesien zunächst bis zum Dienstag abgesagt.

dpa

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Foto: Ein Absperrband umgibt den Strandbereich des Imperial Marhaba Hotels in Sousse (Tunesien). Mindestens 39 Menschen sterben bei dem Terroranschlag im tunesischen Badeort Sousse - größtenteils Urlauber.

Viele Urlauber starben, als ein bewaffneter Terrorist den Strand eines tunesischen Hotels überfiel - unter ihnen nach Angaben aus Tunis mindestens ein Deutscher. Die Behörden greifen durch. Im Kampf gegen den Islamismus sollen zahlreiche Moscheen geschlossen werden.

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