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Ulmer Münster durch "Wildpinkler" bedroht

Tourismus Ulmer Münster durch "Wildpinkler" bedroht

Die Stadt Ulm hat Besuchern viele historische Stätten zu bieten. Dazu gehört auch das Ulmer Münster. Doch das Baudenkmal wird zu oft als Stilles Örtchen benutzt. Wer sich an den Kirchenmauern erleichtert, muss nun noch mehr Strafe zahlen.

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Das Münster ist nicht nur eine beliebte Touristenattraktion, sondern wird oft auch als Toilette benutzt.

Quelle: Stefan Puchner

Ulm. Trotz öffentlicher Kritik und eines erhöhten Bußgeldes bedrohen sogenannte Wildpinkler weiterhin das

Ulmer Münster. Die Kirche ist Ulms Wahrzeichen, zieht viele Touristen an und besitzt mit 161,53 Metern den höchsten Kirchturm der Welt.

Doch in den seitlichen Nischen setze Urin von Betrunkenen dem Stein zu, es werde immer noch alles vollgepinkelt, klagt Münsterbaumeister Michael Hilbert. Im Frühjahr hatte es bereits eine Debatte um das Wildpinkeln in der Stadt gegeben. Auf dem Münsterplatz finden das ganze Jahr hindurch Veranstaltungen statt - vom Weinfest bis Weihnachtsmarkt.

dpa

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