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Einzigartige Perspektiven

Weitwandern auf dem Adlerweg Einzigartige Perspektiven

Einem Adler gleich die Täler, Berge und Gebirgsketten überblicken: In der hochalpinen Bergwelt, dem Himmel scheinbar nah, verläuft auf der Ost-West-Achse Tirols der Adlerweg. Der Name ist Programm, denn der Wegeverlauf gleicht der Silhouette eines Adlers mit weit ausgebreiteten Schwingen.

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Atemberaubender Ausblick: Der Adlerweg erstreckt sich quer durch Tirol und bietet, wie hier bei der zweiten Etappe von der Gaudeamushütte zum Hintersteiner See, tolle Panoramen.

Quelle: Carola Faber

Österreich. Der Adlerweg verläuft auf 33 Etappen, es gilt, 413 Kilometer und 31000 Höhenmeter entlang der Strecke zu bewältigen. Der Weitwanderweg ist dabei in zwei Routen unterteilt: 24 Tagesetappen führen quer durch die Bergwelt Nordtirols, die zweite Route durchquert auf neun Tagesetappen die Glockner- und Venedigergruppe in Osttirol.

Wer das Weitwander-Abenteuer annimmt, wird von der Vielseitigkeit des Adlerweges begeistert sein. Das Gefühl, über den Dingen zu schweben, kommt hier ganz oft auf. Egal, ob die gesamte Strecke auf dem Programm steht oder nur ein einzelner Gebirgszug, ob man Entdeckungswanderer oder Gipfelsieger ist: Neue Aus- und Einblicke schafft das Wandern hier in jedem Fall. Je länger man geht, desto mehr kann man von der Vielseitigkeit der Bergwelt aufnehmen. Der Verlauf durch die verschiedenen Gebirgszüge garantiert auf jeden Fall Abwechslung. Wer das Land mit weitläufigen Wanderungen erkunden will, wird ebenso begeistert sein wie geübte Bergsteiger und Alpinisten, die es auf die Gipfel zieht. Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind die Voraussetzung bei vielen Etappen.

Die eigene Adlerweg-Geschichte schreiben

Wer die letzte Etappe der Nordtiroler oder der Osttiroler Route absolviert hat, kann sich im Adlerweg-Tourenbuch mit seiner eigenen Adlerweg-Geschichte verewigen. Die beiden Bücher befinden sich an den Rezeptionen des Arlberg Hospiz Hotels in St. Christoph am Arlberg (Nordtirol) beziehungsweise im Lucknerhaus (Osttirol).

Fernrohre am Weg ermöglichen Adlerblicke

Hoch in der Luft zieht der Adler seine Kreise. Der König der Lüfte gibt dem Tiroler Adlerweg nicht nur seinen Namen, er steht auch sinnbildlich für die Adlerblicke, die sich an acht Standorten entlang des Weitwanderweges finden. Sechs davon befinden sich nicht direkt entlang der Adlerweg-Route, sondern eröffnen von der gegenüberliegenden Talseite den Blick auf die Adlerweg-Strecke.

Wer durch die speziellen Fernrohre schaut, sieht dank modernster Technik nicht nur ein außergewöhnliches 360-Grad-Panorama, sondern auch digital eingeblendete Bergnamen und die weitere Streckenführung des Adlerweges. Von jedem Aussichtspunkt können Wanderer so die Strecke des Adlerweges bis zum nächsten Adlerblick verfolgen. Die Standorte wurden so gewählt, dass Weitwanderer die schönsten Panoramen entlang des Adlerweges zu sehen bekommen. Die Benutzung ist kostenlos.

Atemberaubende Erlebnisse

Das Gehen auf dem alpinen Weitwanderweg verschafft einzigartige Perspektiven und begeistert immer wieder mit neuen Höhepunkten – wie die fantastischen Eis- und Tropfsteingebilde in der Hundalm-Höhle. Vor allem im Frühjahr stellt sie ihre bizarrsten Eisformen zur Schau. Ins Innere gelangt man über 122 Stufen. Der Eisdom ist mit 25 Meter Länge der größte Raum der Höhle, der Christuskopf die markanteste Formation, der tiefste Punkt liegt 45 Meter unter der Erdoberfläche.

Informationen unter:

Tirol

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