Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Kraft sparen? „Pedelec“ heißt das Zauberwort

Pedelecs Kraft sparen? „Pedelec“ heißt das Zauberwort

Ein leichtgängiges und stabiles Fahrrad mit elektrischer Unterstützung gibt ordentlich Schubkraft bei norddeutschem Gegenwind.

Voriger Artikel
Das sind die schönsten Pedelec-Routen
Nächster Artikel
Rügen: Eine Extraportion Ruhe

Der Akku eines Pedelecs lässt sich ganz einfach aufladen und wechseln.

Quelle: www.pd-f.de/Kay Tkatzik

Hannover. Während sich die Automobilindustrie seit Jahren mit mäßigem Erfolg bemüht, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen, sieht es bei den Zweirädern ganz anders aus: Der E-Bike-Markt boomt, allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland deutlich mehr als eine halbe Million Fahrräder mit Elektromotor verkauft. Und zwar nicht nur an sogenannte „Couch-Potatoes“, wie das häufig vermutet wird, sondern auch an durchtrainierte Sportler.

Denn die Pedelecs, die mit Abstand größte Gruppe der E-Bikes, sind keinesfalls - wie so oft unterstellt - Mofas im Fahrrad-Look, bei denen Bewegungsmuffel die Beine hochheben können. Ohne selbst zu treten, fährt das Rad nicht, der Elektroantrieb unterstützt die Kraft des Radlers lediglich. Pedelecs sind Sportgeräte, die - solange die Pedalunterstützung ab einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde ausgestellt wird - rechtlich als Fahrrad gelten.

So gibt es für alle nur Vorteile: Wem bereits beim Erklimmen des kleinsten Hügels die Puste ausgeht, der radelt dort mit dem Pedelec ganz entspannt hoch. Und wer bereits ohne Motorunterstützung keine Probleme hat, freut sich nun, dass er durch die Elektrounterstützung Steigerungen bei Reichweite und Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen kann. Ideale Voraussetzungen also, um mit dem Pedelec auf große Tour zu gehen. Zumal auch die Mitnahme des Tourengepäcks und das damit erhöhte Gewicht des Pedelecs in der Regel kein Problem darstellen. Tagesetappen von 50 und mehr Kilometern werden mit einem Pedelec möglich, sodass sich auch während eines kurzen Wochenendtrips eine ganze Region erkunden lässt. Nahe fast allen interessanten Radstrecken ist es auch ohne Weiteres möglich, ein Pedelec plus Zusatzausstattungen wie etwa Satteltaschen für das Gepäck oder einen Extra-Akku auszuleihen. Wer mit dem eigenen Pedelec zu entfernteren Zielen anreisen will, kann sich beispielsweise bei einer Mietwagenstation auch einen Fahrradträger für sein Auto ausleihen. Diese können meist auch die etwas schwereren Pedelecs problemlos tragen. Wer eine Anhängerkupplung besitzt, wählt am besten einen Träger, der darauf befestigt wird. Das erspart das kraftaufwendige Hochwuchten des schweren Drahtesels auf das Autodach. Und selbstverständlich befördert auch die Bahn auf den meisten Strecken gegen einen geringen Aufpreis das Pedelec.

Richard Gülde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Leseraktion: Zimmer mit Aussicht

Teilen Sie den schönsten Ausblick aus ihrem Urlaubsdomizil mit anderen Lesern: Die besten Einsendungen veröffentlichen wir in dieser Bildergalerie.