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Märchen, wohin der Blick auch geht

Reisen Märchen, wohin der Blick auch geht

In der ursprünglichen Region Nordhessen treffen Gäste allerorts auf Frau Holle und Co. Schöne Unterkünfte für alle Ansprüche, vielfältige Ausflugsmöglichkeiten und dazu sagenhafte drei Unesco-Welterbe-Attraktionen: In Nordhessen lässt es sich wahrlich gut Urlaub machen. Nicht allzu weit von Hannover entfernt, liegt in der waldreichsten Region von Deutschlands waldreichstem Bundesland deren Herz, die Stadt Kassel.

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Außen Mittelalter, innen barockes Lustschloss: Die Löwenburg im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe entstand zwischen 1793 und 1801 auf Geheiß des Landgrafen Wilhelm IX. von Hessen-Kassel.

Quelle: Paavo Blafield

Nordhessen. Einfach und schnell mit dem Zug oder mit dem Auto zu erreichen, ist Kassel vor allem wegen der Documenta bekannt. Die weltweit bedeutende Ausstellung durchzieht die Stadt alle fünf Jahre mit zum Teil spektakulären zeitgenössischen Kunstwerken und lockt zahlreiche Gäste aus aller Welt an. In diesem Jahr öffnet die Documenta vom 10. Juni bis 17. September ihre Pforten (www.documenta.de).

Vielen ist auch der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ein Begriff. Der einzigartige Landschaftspark mit dem Herkules, Kassels Wahrzeichen, dem Schloss Wilhelmshöhe mit der großen Rembrandt-Ausstellung und der Löwenburg wurde erst kürzlich in das Unesco-Welterbe aufgenommen. Höhepunkt eines ausgedehnten Spaziergangs durch das weitläufige Gelände sind die Wasserspiele, die Besucher vom 1. Mai bis 3. Oktober jeweils mittwochs, sonnabends und an Feiertagen um 14.30 Uhr bestaunen können. Teil des Unesco-Welterbes sind auch die Handexemplare der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm und der wunderschöne Buchenwald im Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Doch auch über die großen Sehenswürdigkeiten hinaus bietet diese ursprüngliche Region mit ihren sanft geschwungenen Hügeln, hübschen Flüsschen und Seen wirklich viel - ja, es mutet vielerorts geradezu märchenhaft an. Das romantische Schloss Berlepsch im Werratal etwa ist schon von Weitem erkennbar und über verschwungene, kleine Sträßchen zu erreichen. Gedrungen, herrschaftlich und stolz liegt es auf einer Anhöhe, und wer bei einer der spannenden Führungen, die fast täglich angeboten werden, den höchsten Punkt erklimmt, der kann bei guten Sichtverhältnissen bis weit über die Landesgrenze Hessens hinausblicken. Auch den Hausherrn, Sittich Graf von Berlepsch, trifft man häufig auf dem Schloss an, er lebt mit der ganzen Familie dort.

Tatsächlich stößt man allerorts auf das Thema Märchen - oder sogar auf ihre zentralen Figuren. Frau Holle zum Beispiel ist rund um ihren Hausberg Hoher Meißner immer wieder präsent und kann sogar in schönem historischem Gewand als Begleitung für Reisegruppen gebucht werden. Da die Brüder Grimm lange Zeit in Nordhessen lebten und wirkten, war es naheliegend, dass die Region ihre Kräfte unter der Marke „GrimmHeimat NordHessen“ gebündelt hat. Unter anderem wurden unter diesem Dach Apps für das Smartphone entwickelt, mit deren Hilfe sich die Region erkunden lässt. Außerdem gibt es eine kostenlose Gästekarte, die freien Eintritt in mehr als 120 Freizeiteinrichtungen und die kostenlose Benutzung der Busse und Bahnen im regionalen Nahverkehr ermöglicht.

Weitere Informationen:

www.grimmheimat.de

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Von Redakteur Sigrid Krings

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