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Jetzt an Hepatitis-Impfschutz für Sommer 2014 denken

Tourismus Jetzt an Hepatitis-Impfschutz für Sommer 2014 denken

Der nächste Sommer scheint noch weit weg, dennoch sollten Mittelmeerurlauber schon jetzt an eine Hepatitis-Impfung denken. Sie braucht in der Regel sieben Monate bis sie wirksam ist.

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Ein Pieks gegen Hepatitis. Wer im Sommer in den Süden fliegt, sollte sich langsam um einen Impftermin kümmern.

Quelle: Boris Roessler

Essen. Planen Urlauber für Anfang Juni 2014 eine Reise ans Mittelmeer, sollten sie sich jetzt oder spätestens bis Anfang November gegen Hepatitis A impfen lassen. Die Impfung erfolgt in mehreren Schritten innerhalb von sieben Monaten und in der Regel in Kombination mit dem Schutz gegen Hepatitis B. Darauf weist die

Deutsche Leberstiftung in Essen hin. Eine Hepatitis löst Entzündungen in der Leber aus.

 

Reisende infizieren sich in Mittelmeerländern oft durch unreines Trinkwasser oder nicht durchgegarte Speisen mit dem Hepatitis-A-Virus. Auch der Verzicht aufs Händewaschen nach dem Toilettengang kann dazu führen, dass per sogenannter Schmierinfektion die Keime von Mensch zu Mensch übertragen werden. Eine Infektion lässt sich der Stiftung zufolge in dem meisten Fällen problemlos heilen, aber Erwachsene können schwer erkranken und dadurch einige Zeit arbeitsunfähig werden.

Nach der ersten Impfdosis folgt die zweite nach einem Monat, die dritte dann nach sechs weiteren Monaten. Neben Erwachsenen und Jugendlichen können auch Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr geimpft werden. Möglich ist außerdem, nur gegen Hepatitis A zu impfen.

Sinnvoll ist der Stiftung zufolge aber der kombinierte Schutz mit Hepatitis B, weil die Ansteckungsgefahr mit diesem Virus 100-mal so hoch ist wie mit dem Aids-Erreger HIV. Außerdem kann Hepatitis B zu Leberkrebs führen. Sie wird durch Körperflüssigkeiten wie Blut oder Sperma übertragen, etwa beim Sex ohne Kondom oder durch unsaubere Piercing-Nadeln. Die Impfung schützt zugleich vor einer Infektion mit Hepatitis D, weil diese Erkrankung nur zusammen mit dem Typ B auftreten kann.

dpa

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