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„Wir arbeiten daran, dauerhaft von Deutschland zu starten“
Kreuzfahrten

Norwegian Cruise Line „Wir arbeiten daran, dauerhaft von Deutschland zu starten“

Christian Böll, der neue Managing Director Europe der Norwegian Cruise Line, setzt auf den deutschen Markt.

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Vor der Emsüberfühung hatten die Schafe den Blick auf die neue „Norwegian Escape“ noch exklusiv.

Quelle: Gülde

Der September stand auf der Papenburger Meyer Werft ganz im Zeichen der Norwegian Cruise Line (NCL): Die „Norwegian Escape“ passierte als jüngstes Flottenmitglied der US-amerikanischen Reederei die Dockschleuse der Meyer Werft und absolvierte erfolgreich ihre spektakuläre Fahrt über die Ems Richtung Nordsee.

Und im hochmodern ausgestatteten Laserzentrum in Papenburg wurde mit dem Zuschnitt der ersten Stahlplatte der Bau der „Norwegian Bliss“ begonnen, die als Schwesterschiff der „Norwegian Escape“ voraussichtlich im Frühjahr 2017 fertiggestellt wird.

Am Rande der feierlichen Steel Cutting Ceremony, bei der neben Andy Stuart, President und Chief Operating Officer der NCL, auch Werft-Chef Bernard Meyer anwesend war, sprach Kreuzfahrten - Willkommen an Bord! mit Christian Böll, dem neuen Managing Director Europe der NCL.

Herr Böll, die „Norwegian Bliss“ wird das zwölfte Schiff, das Ihr Unternehmen von der Meyer Werft bauen lässt - was schätzen Sie an den Papenburgern?

Es gibt für unsere langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit viele gute Gründe - von der absoluten Termintreue über die erstklassige Qualität bis zur großen Innovationsfreude, dank derer wir mit unseren Ideen bei den Schiffskonstrukteuren immer auf offene Ohren stoßen.

Welche Innovationen hat die „Norwegian Escape“?

Nur ein Beispiel: Die „Escape“ wird ja in der östlichen Karibik unterwegs sein, deshalb haben wir - als eine Art Kontrastprogramm an Bord - im Thermal-Spa-Bereich, übrigens dem größten auf See, erstmals einen Schneeraum. Bei Temperaturen zwischen null und minus sechs Grad Celsius sorgt er für einen konstanten Nachschub an Pulverschnee.

Mit der „Norwegian Escape“ beginnt Ende Oktober erstmals eine Kreuzfahrt der Norwegian Cruise Line in Hamburg - gibt es Überlegungen, dauerhaft einen deutschen Hafen als Ausgangspunkt zu etablieren?

Wir arbeiten daran, dauerhaft von Deutschland zu starten. Neben Hamburg wären zum Beispiel Warnemünde oder Kiel als Standorte denkbar, aber das hängt auch davon ab, wie sich die boomenden Märkte in Asien und Australien entwickeln.

Christian Richard Gülde

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