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Für ein Selfie in den Louvre - In Paris mit Kindern

Tourismus Für ein Selfie in den Louvre - In Paris mit Kindern

Man muss nicht nach Disneyland fahren, damit die Kinder in Paris Spaß haben. Es sind im Grunde ein paar ganz einfache Dinge, die man als Eltern beherzigen muss. Schon entspannt sich der Nachwuchs.

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Im Jardin du Luxembourg steht ein altes Kinderkarussell, über das schon Rainer Maria Rilke 1906 ein paar Zeilen dichtete. Foto: Paris Tourist Office/David Lefranc

Paris. Mit Kindern nach Paris - das kann stressig werden. Und teuer. Muss es aber nicht. Sieben Tipps, wie es richtig geht:

Wann sind wir da? Es empfiehlt sich eine Anreise mit der Bahn, dann kommt man sehr gelassen im Zentrum des Geschehens im Gare du Nord an. Am besten bucht man gleich auch ein Hotel in der Nähe, dann lässt sich das kurze Stück dorthin bequem laufen. Mit Koffern und Kindern in die U-Bahn? Muss nicht sein!

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Die Gemälde im Louvre bestaunen, nicht bloß fotografieren. Das ist manchen Kindern noch nicht ganz bewusst. Foto: Paris Tourist Office/Marc Bertrand

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Gibt's hier WLAN? Ja, das gibt es selbst im Zwei-Sterne-Hotel gratis. Falls nicht, sollte man die Unterkunft gar nicht erst buchen. Wer sechs Jahre oder älter ist, für den entscheidet der WLAN-Zugang mittlerweile meist über Erfolg oder Misserfolg einer Ferienreise.

Ich muss mal! Immer ein Thema, wenn man Kinder dabei hat. Kann man es wagen, im Café oder Restaurant zu fragen, ob der oder die Kleine mal eben darf...? In Deutschland gibt es dafür abschreckende Schilder gleich neben dem Hinweis "Hunde müssen draußen bleiben": "Toilettenbenutzung nur für Kunden" oder "Toilette 50 Cent". In Paris dagegen ist es meist kein Problem. "La toilette? Ici! Go upstairs!"

Ich hab Hunger! In Paris essen zu gehen, ist nun wirklich nicht ganz billig. Aber außerhalb der direkten Innenstadt sieht die Lage gleich ganz anders aus. Es lohnt sich deshalb, ein paar Stationen mit der Metro zu fahren. Besonders günstig sind oft die Lunch-Angebote über Mittag. Und auch hier gilt: Kinder willkommen!

Ich kann nicht mehr! So lautet der klassische Einwand gegen jede Art von Laufanstrengung. Vor diesem Hintergrund empfehlen sich

Hop-on-Hop-off-Busse. Man bucht sie schon vorher im Internet, steigt dann an einer der zahlreichen Haltestellen im Stadtgebiet zu und kann so lange mitfahren, wie man will. An Sehenswürdigkeiten steigt man aus und fährt dann mit dem nächsten Bus wieder weiter. Am besten sind natürlich die Sitze oben ganz vorne.

Ich brauche Selfies! Es ist heute überhaupt kein Problem mehr, die junge Generation zu einem Besuch im

Louvre zu bewegen. Wie das? Sie wollen alle ein Selfie mit der Mona Lisa! Sei's drum. Für die Eltern zählt: Nun hat man sie drinnen, und nun kann man sie auch noch an ein paar anderen Höhepunkten der abendländischen Kunst vorbeischleusen. Wenn man Glück hat, kommt dann sogar: "Das da vorne finde ich eigentlich viel schöner als diese Lisa!" Und schon hat die eigenständige Auseinandersetzung mit der Hochkultur begonnen.

Mir ist langweilig! Dann ab in die

Pariser Katakomben. Was gibt es zu sehen? Kilometerlange Gänge mit sechs Millionen Parisern an den Wänden, alle fein säuberlich aufgestapelt: hier die Köpfe, da die Schlüsselbeine, dazwischen ein paar Rippen. Der Horrorfilm-Atmosphäre kommt es sehr zugute, dass immer nur eine überschaubare Zahl von Besuchern zur gleichen Zeit hineingelassen wird. Der einzige Nachteil ist das stundenlange Warten in der Schlange vor dem Kassenhäuschen.

dpa

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