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01.03.2015
Turbulenter Monatswechsel
Nach eher sturmfreien Wochen geht es nun zur Sache. Der März als erster der Frühlingsmonate haut schon gleich mit Frühlingsstürmen auf die Pauke.
Tief Yoda wandert über Schottland zum südlichen Nordmeer. Dabei entwickelt sich Yoda zum Sturmtief. Über Schottland beginnt der März mit vollen Orkan, in Mitteleuropa bringt Yoda stürmische Böen. Vor allem in den höheren Lagen der Mittelgebirge werden Sturmböen, teils schwerer Sturm und orkanartige Sturmböen erwartet. Diese Definitionen gehen mit Windstärke 9 bis 11 einher. Somit können Bäume entwurzelt werden, denn immerhin werden bei diesem Wind Geschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometer pro Stunde erreicht. Zusätzlich zu dem starken Wind weht auch vorübergehend sehr milde Luft heran. Bis in die höchsten Mittelgebirgslagen stellt sich Tauwetter ein. Durch Schneeschmelze und Dauerregen können einige Bäche über die Ufer treten. Mit dem März beginnt für Klimatologen der Frühling. Und mit dem Frühling setzt nun in südlicheren Gefilden eine deutliche Erwärmung ein. Dies ist auch die Ursache der nun aufkommenden Stürme. Denn in polaren Breiten steht die Sonne noch so tief, dass keine Erwärmung einsetzen kann. Andererseits wird es von Süden her wärmer. Der dadurch hervorgerufene größere Temperaturgegensatz auf engerem Raum ist Voraussetzung für die Spätwinter-/Frühjahrsstürme. In der Regel bestehen sie aus einer Reihe von Tiefdruckgebieten, den sogenannten Mutter- und Tochterzyklonen. Nach einer Reihe von 2 bis 5 Stürmen ist der starke Temperaturgegensatz verschwunden und die Wetterlage beruhigt sich so lange, bis wieder über dem Atlantik große Temperaturunterschiede aufgebaut worden sind.
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