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10 Jahre Region Hannover

Hannovers Norden: Zwischen Industrielärm und Klosterruhe


10 Jahre wird die Region Hannover in diesem Jahr alt – die HAZ hat alle Städte und Gemeinden besucht. Die letzten fünf Teile unserer Serie widmen sich dem Zentrum der Region, der Landeshauptstadt. Diesmal: Hannovers Norden.
Traumberuf für kleine und große Jungs: Dennis Günther steuert seinen Zug mithilfe einer Funkfernbedienung durch den Nordhafen.

Traumberuf für kleine und große Jungs: Dennis Günther steuert seinen Zug mithilfe einer Funkfernbedienung durch den Nordhafen.

© Hagemann

Manchmal steuert Dennis Günther einen Geisterzug durch den Nordhafen. Mit einer Funkfernbedienung um den Hals steht er dann außerhalb seines Führerhauses am Rand der Gleise und lässt eine Lokomotive mit 20 angehängten Waggons über die Schienen rollen. Konzentriert bis in die Fingerspitzen, die sachte die kleinen Hebel auf der Konsole bedienen, steuert Günther die bis zu 3500 Tonnen schweren Züge auf diese Weise zentimetergenau. Wenn der 29-jährige Lokführer mit seinem Zug auf den Gleisen des Industriegebiets unterwegs ist, muss er seinen Führerstand einfach von Zeit zu Zeit verlassen. Denn nur dann hat er den richtigen Blickwinkel, damit die einzelnen Waggons auch punktgenau be- und entladen werden können. Dennis Günther ist einer derjenigen, die dafür sorgen, dass den Unternehmen in Hannover nicht der Nachschub ausgeht.

An seinem Arbeitsplatz, dem Nordhafen, wurden 2010 rund 780.000 Tonnen Güter von Binnenschiffen umgeschlagen, dazu kamen gut 840. 000 Tonnen über die Schiene. Der Stadtteil drum herum heißt genauso wie der Güterumschlagplatz, der zum kommunalen Eigenbetrieb Städtische Häfen Hannover gehört. Mit etwa 30 Unternehmen in der direkten Nachbarschaft entlang der Pulsadern Mittellandkanal und Hansastraße bildet der Nordhafen ein industrielles Zentrum Hannovers. „Hier sind Unternehmen angesiedelt, die auch noch richtig produzieren“, sagt Holger Schomaker, kaufmännischer Leiter der Städtischen Häfen Hannover, zu denen neben dem Nordhafen noch Anlegestellen in Brink und Linden gehören. An der Misburger Hafengesellschaft ist das Unternehmen mit rund 40 Prozent beteiligt.

Den kompletten Text lesen Sie in der Mittwochausgabe der HAZ oder alternativ im E-Paper.

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