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„Ronnenberg ist eine familienfreundliche Stadt“

10 Jahre Region Hannover „Ronnenberg ist eine familienfreundliche Stadt“

Die Region Hannover wird in diesem Jahr zehn Jahre alt – ein schöner Anlass, alle Kommunen zu besuchen. In der aktuellen Folge stellen wir Ronnenberg vor. Bürgermeister Wolfgang Walther im HAZ-Interview über Kinderbetreuung, Leben im Grünen und das Erbe des Bergbaus.

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Ronnenbergs Bürgermeister Wolfgang Walther im HAZ-Interview über Kinderbetreuung, Leben im Grünen und das Erbe des Bergbaus.

Quelle: Wallenwein

In Ihrer Stadt gibt es drei Telefonvorwahlen. Den größten Ortsteil, Empelde, halten manche für einen Stadtteil von Hannover. In Ihme-Roloven hingegen orientieren sich viele eher nach Hemmingen. Ist Ihr Ronnenberg nicht ziemlich zusammengewürfelt?

Ronnenberg ist das Kind eines gewollten politischen Zusammenschlusses. Der legendäre SPD-Politiker Egon Hüper aus Empelde sorgte 1969 für ein „Ronnenberggesetz“, auf dessen Basis die heutige Stadt entstand. Heute fühlen sich bei uns die meisten ihrem eigenen Wohnort besonders verbunden – und zugleich fühlen sie sich als Ronnenberger. Man ist ja auch Deutscher und Europäer, da gibt es keinen Widerspruch. Und Hand aufs Herz: Wenn wir im Urlaub jemandem erklären wollen, woher wir kommen, sind wir doch ohnehin alle Hannoveraner, oder?

Anders als etwa das benachbarte Gehrden hat die Kernstadt Ronnenberg kein Zentrum, keine Fußgängerzone zum Flanieren ...

Wir haben sogar zwei Zentren – Ronnenberg und Empelde. Für eine ausgedehnte Fußgängerzone wie in Hannover oder Oldenburg wäre Ronnenberg ohnehin zu klein. So etwas wird allerdings auch nicht vermisst: Bei uns findet man vor Ort alles, was man braucht. Und zwei Zentren zu haben, sorgt für kurze Wege.

Warum sollte jemand, der neu in die Region Hannover zieht, sich gerade in Ronnenberg niederlassen?

Wir haben zum Beispiel ein sehr lebendiges Kulturleben mit 95 Vereinen, vom Sportklub bis zur Theaterbühne. Wir haben das Heimatmuseum in Ronnenberg, das Niedersächsische Museum für Kali- und Salzbergbau in Empelde und die Heimatstube in Linderte. Wir haben gleich fünf Stadtteilbüchereien, eine davon in der denkmalgeschützten alten Kapelle von Empelde, die auf diese Weise eine sinnvolle Nachnutzung erfährt. Wir haben einen sehenswerten Landschaftskunstpfad, und im Kunstraum Benther Berg stellen seit Jahren Künstler ihre Werke aus.

Das komplette Interview lesen Sie in der Dienstagausgabe der HAZ oder im E-Paper.

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10 Jahre Region Hannover
Es gibt immer jemanden, der anpackt: Uta Tubbe, einstige Ortsbürgermeisterin von Ihme-Roloven, hat das ehrenamtliche Engagement im Ort vorangebracht und gilt vielen als die Seele des Dorfs.

Die Region Hannover wird in diesem Jahr zehn Jahre alt – ein schöner Anlass, alle Kommunen zu besuchen. In der aktuellen Folge stellen wir Ronnenberg vor.

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