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Bemerode Bemeroder Pfadfinder entdecken Frankreich
Hannover Aus den Stadtteilen Bemerode Bemeroder Pfadfinder entdecken Frankreich
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00:15 24.11.2017
Von Saskia Döhner
Mit kleinem Gepäck: Eine Gruppe des Pfadfinder-Stamms Heilige Engel aus Bemerode reist durch Frankreich. Quelle: Privat
Bemerode

Eine Jugendgruppe des Pfadfinder-Stamms Heilige Engel aus Bemerode hat ihre ganz eigene Tour de France hinter sich. Mit insgesamt siebzig Pfadfindern aus der gesamten Diözese Hildesheim sind die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren quer durch Frankreich gereist. Mit einem Bus ging es vom Hauptbahnhof Hannover nach Saarbrücken. Nach einer Nacht in der Jugendkirche Elija wanderte man zwölf Kilometer nach Forbach. „Dafür haben wir drei Stunden gebraucht, für Wanderanfänger war das total anstrengend“, sagt Pfadfinderin Josi. Schneller ging dann die Zugfahrt nach Paris. Ohne die 1250-Euro-Spende der Agentur Adfinitas, die sich um Non-Profit-Organisationen und Fundraising kümmert, hätten die Pfadfinder aus Hannover Paris nie erreicht.

Touristisches Pflichtprogramm

Dort absolvierten die Schüler touristisches Pflichtprogramm mit einem Abend im Künstlerviertel Montmartre und einem Besuch im Schloss Versailles. „Die einen haben sich im Labyrinth verlaufen, die anderen haben auf den Stufen vor dem Domizil des Sonnenkönigs Karten gespielt, wobei auch das Hauptnahrungsmittel unserer Reise eingeführt wurde, Schlagsahne mit Leibniz-Keksen“, berichtet Mette.

Mit dem Nachtbus fuhr die Gruppe nach Marseille. Das Gelände der „Christian Community“ hatte zwei Fußballfelder, sechs Basketballkörbe, eine Kletterwand und einen riesigen Pool. Einige Tage später trafen sich alle Pfadfinder auf einem Zeltplatz in Nizza wieder. Es gab verschiedene Workshops - von Entspannungstipps über Wikingerschach-Turniere bis hin zu einem Französisch-Crashkurs. Zu den Höhepunkten der folgenden Tage gehörte ein Ausflug nach Monaco.

„Wir alle haben gelernt, dass man manchmal das Handy weglegen kann und genießen sollte“, sagt Josi. „Es ist gut, sogar großartig, mit Gepäck, das nicht größer ist als der Rucksack, durch die Welt zu ziehen und sie so anders zu erleben, als man es mit einem Auto je könnte. Dafür sind wir Pfadfinder, um die Welt ein Stückchen besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben“, ergänzt Mette.

Ihre Frankreich-Erlebnisse haben die Jugendlichen auch in einen Blog eingetragen. Bei Instagram @tourdefrance_hannover und Facebook @Hannover Scouts: TourDeTrance kann man sie nachlesen.

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