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Bemerode CDU und Grüne streiten über Poller an Feldbuschwende
Hannover Aus den Stadtteilen Bemerode CDU und Grüne streiten über Poller an Feldbuschwende
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00:15 05.11.2017
Die Poller an der Kreuzung Försterkamp und Wülferoder Straße stehen nach Ansicht der Grünen zu eng. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Bemerode

Es scheint den Grünen im Bezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode ein wichtiges Thema zu sein: die Poller. Bei der CDU-Fraktion haben sie damit jetzt für Ärger gesorgt, weil sie einen abgelehnten Antrag vom 10. Mai in veränderter Form erneut gestellt haben - „unkollegiales Verhalten“, urteilte CDU-Fraktionschefin Petra Stittgen.

Bereits im Mai hatten die Grünen gefordert, am Überfahrtbereich an der Feldbuschwende zwischen der Fahrradstraße Kronsberg und dem Landwirtschaftsweg Poller aufzustellen, damit Autofahrer den für Fahrräder gedachten Weg nicht mehr nutzen können. „Das gefährdet Verkehrsteilnehmer, und es sind Schäden am Überfahrtbereich und dem Grünstreifen zu erwarten“, hatte die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Regine Kramarek den Grünen-Antrag begründet. CDU und FDP waren nicht überzeugt gewesen. „Wir sind dagegen, alles zuzupollern“, hatte Stittgen argumentiert. Wenn überhaupt hätten die Grünen einen Prüfantrag stellen sollen. Durch die Gegenstimmen von Schwarz-Gelb war der Antrag abgelehnt worden.

Kritik: Antrag sei zu konkret

Nun reagierten die Grünen auf die Kritik, forderten die Verwaltung in einem neuen Antrag auf, die besagte Stelle zu prüfen. Doch das ist nicht die einzige Ergänzung: An anderen Stellen der Fahrradstraße stehen zwar Poller, doch auch damit ist die Fraktion nicht so richtig glücklich. Am Eingang des Kattenbrook-Parks etwa und an der Querung der Wülferoder Straße versperren je zwei Pfosten den Zugang für Autos. „Die Poller stehen zu eng, insbesondere für Fahrradanhänger und Lastenräder, und sie verhindern die gradlinige Durchfahrt, indem sie den Weg in drei Spuren teilen“, sagte Fraktionschefin Annette Volland in der jüngsten Bezirksratssitzung. Sie forderte, je einen Poller zu entfernen und den übrigen in die Mitte zu setzen. „Auch der Radverkehr bewegt sich auf zwei Spuren, nicht auf drei“, begründete Volland.

Kritik äußerten abermals CDU und FDP. „Der Antrag ist zu konkret, das ist kein Prüfantrag mehr“, sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Norman Ranke. Stittgen ergänzte: „Wir sind gegen die Bepollerung der Wege - und haben das schon mal abgelehnt. Es ist unkollegial, wenn Sie das wieder und wieder einbringen, bis Sie irgendwann damit durchkommen.“ Erneut müssen die Grünen ihr Anliegen wohl erst mal nicht vortragen: Trotz der Gegenstimmen von CDU und FDP überwog die Zustimmung, und der Antrag wurde angenommen.

Von Johanna Stein

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