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Bemerode Der Bezirk hat einen neuen Bezirksmanager
Hannover Aus den Stadtteilen Bemerode Der Bezirk hat einen neuen Bezirksmanager
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12:40 21.02.2017
Neu im Amt: Darius Pilarski. Quelle: Johanna Stein
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Hannover

„Ich freue mich sehr, dass er einiges Vorwissen mitbringt“, sagt Thomas Kallenberg, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Personal der Stadt, als er den neuen Bezirksmanager Darius Pilarski in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats vorstellt. Pilarski arbeitet seit 1993 bei der Stadt Hannover. Jetzt sieht er es als seine Hauptaufgabe an, den neuen Bezirk kennenzulernen und Netzwerke zu knüpfen. In der Politik sei die kommunale Ebene die wichtigste, sagt er. „Da wird entschieden, was vor Ort passiert - und nicht nur, was man im Fernsehen sieht“, sagt er.

Um sich mit den Stadtteilen Kirchrode, Bemerode und Wülferode schon einmal vertraut zu machen, begleitet Pilarski seinen Vorgänger Wolfgang Just in dessen letzten Wochen im Dienst. „Man muss das Ohr immer am Bürger haben - aber auch die Wege in die Verwaltung finden“, rät ihm der 65-Jährige. Seit 2008 hatte Just das Amt des Bezirksmanagers inne. Nun verabschiedet er sich in den Ruhestand.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten blickt Just zufrieden auf die Arbeit im Stadtbezirk zurück. „Bis auf ein paar Kleinigkeiten war das ein guter Austausch“, sagt er. Als Wolfgang Just vor mehr als acht Jahren das damals neue Amt des Bezirksmanagers antrat, war das höchst umstritten. „Viele waren dagegen, und wir haben lange für Akzeptanz gearbeitet“, sagt Just. Viel dazu beigetragen habe aber auch der damalige Bezirksbürgermeister Manfred Benkler (CDU). „So kam ich schnell rein“, sagt Just. Besonders angenehm findet er, dass sich im Bezirksrat viele Angelegenheiten „zwischendurch mal eben“ haben klären lassen. „Wenn neue Verkehrsschilder her mussten oder es Schlaglöcher in der Straße gab, wurde ich angerufen und habe das an die Verwaltung weitergegeben“, sagt er.

Seinen Ruhestand möchte Just nutzen, um sich aktiver in verschiedenen Vereinen zu engagieren. Außerdem hat er noch ein Ziel: „Ich kenne Kirchrode und Bemerode mittlerweile besser als meinen eigenen Stadtteil“, sagt er und lacht. „Jetzt muss ich erst mal im Sahlkamp gucken, wie ich mich da einbringen kann.“

Auch die Bezirksratspolitiker sehen die Zusammenarbeit positiv. Die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Stittgen, die das neue Amt vor acht Jahren scharf kritisierte, sagt heute: „Das war mit Herrn Just sehr gut und wird mit Herrn Pilarski bestimmt genauso - vielleicht sogar besser.“

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