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Noch mehr Natur am Kronsberg

Ost-Erweiterung des Park Kattenbrook Noch mehr Natur am Kronsberg

Noch klaffen einige kalkig-kahle Flecken im sonst so grünen Park Kattenbrook. In den kommenden Wochen wird auch das letzte Stück Kalkmergel von unzähligen Pflanzen erobert sein. Mit der Fertigstellung der Ost-Erweiterung endet der vierte und letzte Bauabschnitt der Ausgleichsbegrünung auf dem Kronsberg.

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Radfahrer und Spaziergänger nutzen die asphaltierten Wege durch den sparsam aber naturnah gehaltenen Landschaftspark bereits.

Quelle: Moers

Kronsberg.  „Der Park erfüllt wertvolle Funktionen der landschaftsökologischen Biotopvernetzung und der Naherholung“, erklärte Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette bei der offiziellen Einweihung.

Radfahrer und Spaziergänger nutzen die asphaltierten Wege durch den sparsam aber naturnah gehaltenen Landschaftspark bereits. Die hinter der IGS Kronsberg ansteigende Fläche östlich der Kattenbrooktrift zeichnet sich durch sichtbar unterschiedlich gestaltete Grünstreifen aus. Großzügige, häufig gemähte Rasenflächen wechseln sich ab mit extensiv gepflegten Wiesen. Über 300 standorttypische Baum- und Straucharten, einschließlich 80 Obstbäumen, sorgen zusätzlich für Artenvielfalt. Ein weitläufiges Wegenetz mit Sitzmauern aus Naturstein lädt nicht nur Anwohner zum Spazierengehen ein. Der Ausblick auf den Messeturm und weiter bis zum Deister ist malerisch natürlich und großstädtisch gleichermaßen.

Mit der Fertigstellung der Ost-Erweiterung endet der vierte und letzte Bauabschnitt der Ausgleichsbegrünung auf dem Kronsberg.

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„Es ist gelungen, dass Logistikzentrum optisch in den Hintergrund zu rücken“, erklärt Gesina Schindler vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ein gestalterisches Ziel. Die Osterweiterung ist als ökologische Ausgleichsfläche für den Bau des Verdion Logistikzentrums zu zwei Dritteln von dem Unternehmen finanziert worden. Insgesamt hat die Umgestaltung 525 000 Euro gekostet. Bezirksbürgermeister Bernd Rödel zeigte sich zufrieden mit dem Gesamtpaket. Nach anfänglichen Protesten von Anwohnern habe sich die Ansiedlung des Logistikzentrums für die Nachbarschaft letztendlich als wenig belastend erwiesen. „Das Verkehrsaufkommen hat sich kaum verändert, die Lärmbelastung ist kaum höher geworden“, so Rödel.

Trotz des schönen Ausblicks über wilde Wiesen fielen einigen Besuchern noch Verbesserungsvorschläge ein. „Ich vermisse Angebote für Jugendliche“, bemerkte Rudolf Kleine-Huster, der didaktische Leiter der unmittelbar angrenzenden IGS Kronsberg. Er könnte sich einen Bolzplatz oder sogar einen kleinen See vorstellen. „Was mir fehlt sind ein paar richtige Bänke“, sagte Nachbarin Carina Berge und zeigte sich etwas ernüchtert über die rustikalen Sitzmauern. Tatsächlich beschränkt sich der Park in der Ausstattung auf das Nötigste. „In dieser Phase ging es ausschließlich um den ökologischen Ausgleich. Weitere Angebote können später hinzugefügt werden“, erklärt der zuständige Landschaftsplaner Stefan Knuffmann. Bezirksbürgermeister Rödel kündigte an, dass man bereits Kontakt mit einem Frisbee-Verein aufgenommen habe. Außerdem stellt der Bezirksrat das Geld für Extrabänke zur Verfügung. „Dieser Park wird leben“, ist sich Rödel sicher.     

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Bemerode in Zahlen
  • Stadtbezirk : Kirchrode-Bemerode-Wülferode, 6. Stadtbezirk in Hannover
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 29.728
  • Einwohner je Stadtteil: Bemerode (17.908 Ew.), Kirchrode (10.941 Ew.), Wülferode (879 Ew.)
  • Bevölkerungsdichte : 1.246 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30539/30559
  • Markantes aus der Geschichte: Der Ort wurde 1204 erstmals unter dem Namen Bemungerode erwähnt. Durch die Erschließung der Siedlung Am Kronsberg zur EXPO 2000 ist Bemerode stark gewachsen.
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