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Bemerode Parkranger sollen Drohnen stoppen
Hannover Aus den Stadtteilen Bemerode Parkranger sollen Drohnen stoppen
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02:15 04.06.2016
Unbemannte Fluggeräte sind grundsätzlich erlaubnispflichtig - sofern sie mehr als fünf Kilogramm wiegen. Quelle: Archiv
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Bemerode

„Seit geraumer Zeit kommt es im Landschaftsschutzgebiet Kronsberg immer wieder zu Flugaktivitäten - insbesondere von Drohnen“, beklagt CDU-Bezirksratsherr Ferdinand Nauheimer. Weil es gleich mehrere Vorfälle und Beschwerden gegeben habe, hatte der Mandatsträger das Thema in der vergangenen Sitzung des Bezirksrats Kirchrode-Bemerode-Wülferode auf die Tagesordnung gebracht.

Auch Bürgermeisterin Regina Kramarek (Grüne) beobachtet immer mehr Drohnenflüge am Kronsberg. Sie selbst habe schon mehrere Begegnungen mit den Flugkörpern gehabt. „Die Stadtverwaltung muss sich einer neuen Herausforderung stellen und überlegen, wie sie mit dem verstärkten Drohnenflug in Zukunft umgeht“, sagt Kramarek.

Laut Verwaltungsmitarbeiterin Emine Yilmaz habe die Stadt noch keine Beschwerden wegen der Flugaktivitäten im Landschaftsschutzgebiet Kronsberg erhalten. Das 820 Hektar große Schutzgebiet reicht vom Kronsberg bis nach Höver, Köthenwald und Müllingen. Die Rechtslage sei hier eindeutig. „In der Verordnung zum Schutz des Kronsbergs als Landschaftschutzgebiet wird das Betreiben von Modellflugkörpern verboten“, sagt Yilmaz.

Außerhalb des Landschaftsschutzgebiets gelten die Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes. Demnach sind unbemannte Fluggeräte grundsätzlich erlaubnispflichtig - sofern sie mehr als fünf Kilogramm wiegen. „Für Modelle unterhalb dieser Masse gelten keine weiteren Beschränkungen“, sagt Yilmaz.

Die Überwachung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen gestaltet sich jedoch schwierig. „Diese Verordnungen werden künftig im Rahmen der Kontrollen durch Parkranger im Gebiet des Kronsbergs umgesetzt, soweit die Personalkapazitäten dazu ausreichen“, sagt Yilmaz. Grundsätzlich sei aber die untere Naturschutzbehörde der Region Hannover für die Schutzgebiete zuständig. Die Stadtverwaltung werde die Regionsbehörde für das Problem sensibilisieren.

Christian Link

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