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Bemerode Schulausschuss beschließt IGS-Neubau
Hannover Aus den Stadtteilen Bemerode Schulausschuss beschließt IGS-Neubau
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02:15 06.06.2016
Von Saskia Döhner
Schluss mit der Pendelei: An der Kattenbrookstrift soll ein Neubau entstehen, mit mehr Platz für Oberstufe und Sprachlernklasse.
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Bemerode

Aus diesem Grund wird die Außenstelle am Friedrich-Wulfert-Platz aufgelöst. Das hat der Schulausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Zudem entsteht neben der IGS für 7 Millionen Euro eine neue Grundschule mit drei Klassen pro Jahrgang. Weil die Schülerzahlen im Bezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode steigen und zudem ein Zuwachs von unterzubringenden Flüchtlingen zu erwarten ist, ist das Großprojekt, das in öffentlich-privater Partnerschaft geplant werden soll, notwendig.

Lange hatten Schüler, Lehrer und Eltern für mehr Platz gekämpft, es hatte sogar Protestmärsche und eine öffentlichkeitswirksame Demonstration vor dem Rathaus gegeben. Bewilligt wurde schließlich jetzt der Neubau einer vierten Sporthalle, sodass die Schüler nicht mehr pendeln müssen, zudem ein zusätzlicher Raum für die Oberstufe und für die Sprachlernklasse. Eigentlich hat die IGS schon jetzt zwei Sprachlernklassen für Flüchtlinge, aber ein Raum sei besser als keiner. Schulleiterin Katharina Fleer sagte: „Das, was wir jetzt erreicht haben, ist das Maximum an dem, was möglich ist. Obwohl das Standardraumprogramm der Stadt längst nicht dem entspricht, was eine moderne Schule der Zukunft sein sollte.“ Wichtig sei es, dass die Oberstufenschüler einen Rückzugsort hätten. „Manche kommen aus Familien, die noch extra Support brauchen“, betonte Fleer. „Ohne den Protest der Schüler und Eltern wären wir nicht da, wo wir jetzt sind“, fügte sie hinzu.

Das Grundstück und das Gebäude sollen Eigentum der Stadt bleiben, um die Planung, den Bau und die Finanzierung soll sich ein privater Partner kümmern, für den Unterhalt wäre dann aber allein die Stadt zuständig. Anders als über diese Kooperationsmodelle dürften derartige Mammutprojekte in Zukunft kaum finanzierbar sein. Bis Ende 2017 soll ein passender Partner gefunden sein, Baubeginn wäre dann Mitte 2018 und Ende 2020 könnte die IGS fertig sein, die Grundschule möglicherweise schon ein Jahr zuvor. Geplant worden war die IGS Kronsberg seinerzeit als vierzügige Gesamtschule bis Klasse zehn. Schon nach fünf Jahren platzte sie aus allen Nähten und wich auf die Außenstelle am Friedrich-Wulfert-Platz aus, wo alle Jahrgänge bis Klasse acht untergebracht sind.

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