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Bemerode TSV Bemerode sieht Stadt unter Zugzwang
Hannover Aus den Stadtteilen Bemerode TSV Bemerode sieht Stadt unter Zugzwang
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00:15 23.08.2016
So könnte der überdachte Sportplatz aussehen: An der KGS Neustadt gibt es bereits eine Freilufthalle. (Archiv) Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

Nirgendwo in der Stadt ist der Bedarf an zusätzlichen Sportplätzen so groß wie in Bemerode. „Die Sportflächen des TSV Bemerode reichen bereits heute als einzige in Hannover sowohl in den Sommermonaten als auch in den Wintermonaten nicht aus, um einen ordnungsgemäßen Trainingsbetrieb zu gewährleisten“, heißt es im aktuellen Sportentwicklungsplan der Stadt Hannover, der jüngst im Sportausschuss vorgestellt wurde.

Angesichts der Tatsache, dass durch das Neubaugebiet Kronsberg-Süd nochmal 7000 Einwohner in den Einzugsbereich des Vereins ziehen, fordern die Sportstättenplaner die Politik zum Handeln auf. „Vor dem Hintergrund besteht hier dringender Handlungsbedarf“, heißt es im Entwicklungskonzept.

TSV Bemerode klagt über zu wenig Flächen

Der TSV Bemerode klagt schon seit mehreren Jahren über zu wenig Sportflächen - ohne, dass die Stadtverwaltung darauf reagiert hätte. Durch die Planungen für das neue Wohnquartier am südlichen Kronsberg kommt jetzt aber Bewegung in die Sache. „Erstmals scheint die Stadtverwaltung sich ernsthaft mit der Situation des Sports in Bemerode zu beschäftigen“, meint der TSV-Vorsitzende Manfred Duttke.

Die Pläne der Stadt greifen aber erst nach 2020: Dann soll das Schulzentrum Bemerode („Blaue Schule“) abgerissen werden. Das Gelände soll zu Sportflächen umgestaltet und dem TSV-Areal angegliedert werden, wie Christian Schaefer vom Fachbereich Sport und Bäder bei einem Bürgerworkshop zu Kronsberg-Süd verkündete. Bis dahin soll eine Umgestaltung auf der Bezirkssportanlage die „größte Not beheben“.

Stadt bevorzugt Vahrenheide

Wie diese Umgestaltung aussehen wird, ist allerdings noch unklar. Grundsätzlich schließt die Stadtverwaltung den Bau einer überdachten Sportfläche auf der Bezirkssportanlage an der Wülferoder Straße nicht aus. Ein Gutachten aus dem Jahr 2012 hatte den Bau von jeweils einer Freiluftsporthalle auf dem TSV-Gelände in Bemerode und dem Rollsportfeld des Eis- und Rollsport-Clubs (ERC) in Vahrenheide empfohlen. Pro Standort würde das rund eine Million Euro kosten.

Offenbar bevorzugt die Stadtverwaltung aber den Standort in Vahrenheide, weil sie eine Freilufthalle für den „niederschlagssensiblen Rollsport“ als wichtiger empfindet als für den Fußball, der beim TSV Bemerode gespielt wird. Obwohl die Gutachter beide Standorte als gleichermaßen geeignet betrachten, wird im Sportentwicklungsplan nur noch das ERC-Gelände erwähnt. Auch der von den Gutachtern vorgeschlagene Bau von zwei überdachten Sportflächen ist offenbar vom Tisch. Zumindest wird nur noch „der Bau einer Freilufthalle in Hannover“ erwogen.

Von Christian Link

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