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Umstrittener Messeverkehr steht zur Debatte

Maßnahmen A und R Umstrittener Messeverkehr steht zur Debatte

Weil sich der Verkehr zu Messezeiten immer wieder auch im Bezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode massiv staut, will der Bezirksrat mit der Verwaltung über das Konzept diskutieren. Die Politiker sind sich allerdings uneinig, in welchem Rahmen das geschehen soll.

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Maßnahme A: Messegäste auf dem Weg zur Cebit.

Kirchrode-Bemerode-Wülferode.  Sie sorgen regelmäßig für Diskussionen in der Messestadt Hannover: die Maßnahmen A und R, bei denen der Messeschnellweg für An- und Abreise rund um das Messegelände regelmäßig zur Einbahnstraße wird. Der Bezirksrat forderte nun von der Verwaltung, das umstrittene Verkehrskonzept in einem gesonderten Termin erneut vorzustellen. Schließlich werde gerade der Verkehr im Bezirk während der Messen stark beeinträchtigt, heißt es im Antrag.

Unterschiedliche Erwartungen der verschiedenen Fraktionen an einen solchen Termin sorgten allerdings für einige Diskussionen in der jüngsten Bezirksratssitzung. So wünschte sich die SPD-Fraktion, die den Antrag gestellt hatte, eine Infoveranstaltung nur für die Bezirksratsmitglieder. Die Grünen stellten dagegen einen Änderungsantrag – der Termin solle öffentlich sein. „Gerade wegen des Neubaugebiets Kronsberg-Süd ist das ein öffentliches Thema“, sagte Regine Kramarek von den Grünen. CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Stittgen stimmte dagegen der Meinung der SPD zu: „Wir wollen nicht direkt eine öffentliche Veranstaltung, wenn die Verwaltung am Ende sagt, dass sich seit 10 Jahren ohnehin nichts geändert hat.“ Sollte es Neuigkeiten geben, könne ja eine zweite, öffentliche Veranstaltung folgen.

Zwar betonte Grünen-Fraktionschefin Annette Volland, dass weniger eine reine Infoveranstaltung als mehr ein Workshop angedacht sei, bei dem die Bürger ihre Ideen einbringen könnten – SPD, CDU und FDP lehnten den Änderungsantrag dennoch ab und stimmten für die ursprüngliche Forderung nach einer Veranstaltung ausschließlich für den Bezirksrat. Trotz Gegenstimmen der Grünen und einer Enthaltung des Linken-Einzelvertreters wurde der Antrag damit beschlossen.

Von Johanna Stein

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