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Bothfeld Weg soll nach Martin Hankse benannt werden
Hannover Aus den Stadtteilen Bothfeld Weg soll nach Martin Hankse benannt werden
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10:00 13.09.2018
Martin Hanske (1953–2015) hat sich fast 24 Jahre lang ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagiert. Quelle: Foto: Rainer Surrey (Archiv)
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Bothfeld

Ein noch namenloser Weg der die Straßen Im Heidkampe und Hoffmann-von-Fallersleben-Straße verbindet, soll den Namen Martin-Hanske-Weg tragen. Das hat der Bezirksrat Bothfeld-Vahrendheide beinahe einstimmig entschieden. Lediglich AfD-Einzelvertreter Frank Jacobs enthielt sich.

Seit 1991 in der Politik aktiv

Die SPD-Fraktion hatte den Eintrag zu dieser Würdigung des 2015 gestorbenen Kommunalpolitikers und Sozialdemokraten eingebracht. „Martin Hanske hat sich fast 24 Jahre neben seiner Berufstätigkeit als Anwalt ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagiert“, las SPD-Fraktionsvorsitzende Claudia Heinrich aus dem Antrag vor. Seit 1991 war der hauptberufliche Rechtsanwalt in der Politik aktiv und saß ohne Unterbrechung im Rat der Stadt. 2011 bekam er dafür den Ehrenring der Stadt. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik waren seine Schwerpunkte. Im Juni 2014 wurde Hanske zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion gewählt.

„Darüber hinaus hat sich Martin Hanske als Bezirksratsmitglied und Bezirksbürgermeister in besonderem Maße für den Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide eingesetzt“, sagte Heinrich. Daneben war Hanske außerdem in der Arbeiterwohlfahrt, als Vorsitzender des Stifts zum Heiligen Geist und im Förderverein des Kulturtreffs Bothfeld engagiert. Er starb am 17. Oktober 2015 während einer Veranstaltung seines Bothfelder Ortsvereins. Der Antrag sei mit der Familie des Gestorbenen abgestimmt, sagte Heinrich.

Dieser noch namenlose Weg wird von vielen Fußgängern als Abkürzung genutzt. Quelle: Benjamin Behrens

„Wir werden dem Antrag selbstverständlich zustimmen. Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass die Benennung von Straßen und Wegen mit Frauennamen ein besonderes Anliegen ist“, sagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Christopher Steiner. „Martin Hanske hat sich immer für Frauen eingesetzt. In dem Sinne ist es eine gute Tat ihn da zu benennen. In dem Sinne wird das auch den Frauen gerecht“, ergänzte Afra Gamoori, Beratendes Mitglied der SPD-Fraktion.

Neben der Würdigung, hat die Wegbenennung laut des Antrags auch noch einen ganz praktischen Nutzen. Viele Bürger nutzen die Verbindung als fußläufige Abkürzung. Es sei daher erforderlich, sie mit einem offiziellen Straßenschild zu versehen, damit im Notfall Rettungskräften eine eindeutige Ortsangabe gemacht werden könne.

Von Benjamin Behrens

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