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Bothfeld Förderschulen werden geschlossen und zusammengelegt
Hannover Aus den Stadtteilen Bothfeld Förderschulen werden geschlossen und zusammengelegt
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07:57 14.03.2017
Die Maximilian-Kolbe-Schule im Heideviertel wird geschlossen. Quelle: Philipp von Ditfurth (Archiv)
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Hannover

2022 ist auch in Bothfeld Schluss. Der Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide hat bereits Ende Februar dem Antrag der Verwaltung auf Auflösung der beiden Förderschulen Martin-Luther-King-Schule und Maximilian-Kolbe-Schule zugestimmt. Der Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld folgte dem Votum in der vergangenen Woche - allerdings gegen die Stimmen der CDU-Vertreter.

CDU-Fraktionschef Maximilian Oppelt erklärte, dass seine Fraktion die Auflösung der Förderschulen für den falschen Weg halte. Die Eltern sollten auch künftig zwischen Regelschule und Förderschule wählen können. Dies, so räumte Oppelt ein, setze allerdings eine Korrektur des niedersächsischen Schulgesetzes voraus. Die Grünen erinnerten daran, dass der Abschied von Förderschulen letztlich eine jahrelange Forderung betroffener Eltern gewesen sei. Vonseiten der SPD hieß es, nicht die Inklusion - der gemeinsame Unterricht von Behinderten und Nicht-Behinderten - sei problematisch, sondern einzig die gegenwärtige Umsetzung der Inklusion. Notwendig seien mehr Lehrer.

Bereits 2012 war beschlossen worden, ab dem Schuljahr 2013/2014 an den Förderschulen „Lernen“ im Primarbereich keine neuen Schüler mehr aufzunehmen. Von diesem Sommer an gilt der Aufnahmestopp auch für den Sekundarbereich. Aktuell werden an den drei verbliebenen Schulen noch insgesamt 324 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Zum Schuljahr 2018/2019 werden es laut Verwaltung noch etwa 180 sein. 2022 dürften die letzten Jahrgänge die Albrecht-Dürer-Schule verlassen.

Was dann mit der Albrecht-Dürer-Schule geschieht, ist noch nicht entschieden. Die SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide möchte das Gebäude weiter als Schulstandort nutzen. Insgesamt stiegen die Schülerzahlen im Stadtbezirk und die Klassenräume würden daher knapp, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzende Claudia Heinrich. Die SPD-Ratsfraktion forderte, rechtzeitig zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen die Albrecht-Dürer-Schule ab 2022 weiter für den Schulbetrieb genutzt werden kann - und fand dafür im Stadtbezirksrat einhellige Zustimmung.

Von Gabi Stief und Nadine Wolter

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