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Bothfeld „Sicherheit in Bothfeld-Vahrenheide auf gutem Weg“
Hannover Aus den Stadtteilen Bothfeld „Sicherheit in Bothfeld-Vahrenheide auf gutem Weg“
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00:15 01.10.2018
An der Stadtbahnhaltestelle „Alte Heide“ war es mehrfach zu Überfällen gekommen. Jetzt hat die Polizei sie im Fokus. Quelle: Foto: Heidrich
Bothfeld-Vahrenheide

Dezernent Axel von der Ohe hat sein überarbeitetes Sicherheits- und Ordnungskonzept für den Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide vorgestellt –und an mehreren Punkten demonstriert, wie er auf die Anregungen und Hinweise von Bürgern eingegangen ist. Das Konzept, das für mehr Lebensqualität in den einzelnen Stadtteilen sorgen soll, sei „auf einem guten Weg“ sagte Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg nach der Sitzung.

Gut 60 Interessierte waren zu Konzeptvorstellung und -debatte in den Stadtteiltreff Sahlkamp in der Elmstraße gekommen. Und auch, wenn es vielfach um die Probleme rund um die Problemwohnblocks des Sahlkamps ging: Auch andere Orte des Stadtbezirks kamen zur Sprache. So wies von der Ohe etwa darauf hin, dass nach Bürgerhinweisen der Bolzplatz mit Unterstand an der Bischof-von-Kettler-Straße in Bothfeld jetzt genauer ins Visier der Ordnungsstreifen genommen werde. Dort feiern Heranwachsende in jüngerer Vergangenheit öfter lautstarke Gelage, anschließend liegen Müll und Unrat herum. „Ich habe mir das angeschaut“, bestätigt Grunenberg: „Es ist gut, dass die gemeinsamen Ordnungsstreifen von Polizei und Stadt dort jetzt präsent sind.

Ein Bürger wollte während des Infoabends wissen, wie oft denn die Streifen anzutreffen sein würden. Von der Ohe wollte sich da nicht festlegen: Es solle keine regelhafte Routine geben, damit das Auftauchen der Streifen nicht berechenbar werde. Offenbar ist aber geplant, dass die Rundgänge etwa wöchentlich im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide abgehalten würden.

Registriert wurde, dass die Streifen auch auf der Verbindung von Vahrenheider Markt bis Bothfelder Anger präsent gewesen sind. Bürger hatten sich darüber beschwert, dass man sich in diesem Bereich des Bezirks zuweilen nicht sicher fühle. Bezirksbürgermeister Grunenberg bekräftigte erneut, dass es vor allem um die subjektiv empfundene Unsicherheit gehe –aber gerade dagegen seien die Streifen gut geeignet.

Nicht geeignet sind sie gegen echte Kriminalität, wie es sie im Frühjahr an der Stadtbahnhaltestelle Alte Heide gegeben hatte. Die Leiterin des zuständigen Polizeikommissariats Lahe, Tanja Wulff-Bruhn, bestätigte aber, dass diese Stelle und andere auffällige Orte sehr konzentriert im Fokus der Polizeiarbeit stünden. Insgesamt sei der Stadtbezirk kein unsicherer Ort. Bezirksbürgermeister Grunenberg ergänzte nach dem Abend, dass ohnehin die Fragen der Sauberkeit inzwischen dem Sicherheitsempfinden den Rang abliefen. „Es ist gut, dass die Stadt jetzt handelt, um die Lebensqualität in den Stadtteilen zu erhöhen“, sagt Grunenberg.

Von Conrad von Meding

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