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Bothfeld Neubaugebiet Hilligenwöhren heißt jetzt Herzkamp
Hannover Aus den Stadtteilen Bothfeld Neubaugebiet Hilligenwöhren heißt jetzt Herzkamp
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10:00 17.11.2017
So soll die neue Anlage in Bothfeld bald von oben aussehen.
Bothfeld

Nachdem im September bereits der asphaltierte Bolzplatz eingeweiht wurde, geht das Bauprojekt laut dem Bauherren Gundlach nun in die entscheidende Phase - auch wenn es auf der ehemaligen Wiese in Bothfeld auf den ersten Blick noch relativ ruhig aussieht.

Bevor die erste Bauphase beginnt, hat sich der Eigentümer Gundlach einen neuen Namen für das Neubaugebiet auf dem 9,2 Hektar großen Grundstück überlegt. Der Name Hilligenwöhren sei ohnehin nur ein Platzhalter gewesen, erklärt Frank Scharnowski, der Marketing-Chef des Unternehmens. Herzkamp soll das Gebiet mit Eigentums- und Mietwohnungen und einer Kita fortan heißen, das die Firma Gundlach bis 2022 in Bothfeld fertiggestellt haben will.

Die Nähe zur Kurze-Kamp-Straße habe den Bauherren zum „Kamp“ des neuen Namens inspiriert, sagt Schwarnowski. Für das „Herz“ im Titel habe man sich entschieden, weil so schon der Name sagen würde, dass die künftigen Bewohner sich im neuen Gebiet wohlfühlen sollen - und vielleicht auch ein bisschen, weil das Baugebiet von oben eine leichte Herzform erkennen lässt.

Es tut sich was: Im Frühjahr 2018 soll die erste Bauphase des Herzkamps in Bothfeld beginnen.

Auf dem Grundstück laufen derzeit die Vorbereitungen für das Frühjahr 2018, dann startet die erste Bauphase des Projekts, in der eine Kita und die ersten 32 Mietwohnungen entstehen sollen. Auf die Frage nach dem eigentlich in diesem Frühjahr noch für Oktober anvisierten Baubeginn versichert Scharnowski, dass man sehr gut in der Zeitplanung liege. Das Grundstück werde momentan für die Bauarbeiten vorbereitet, sämtliche Arbeiten für die erste Bauphase seien ausgeschrieben.

Klimaangepasstes Bauen

Ende Oktober stand die Grundwasserabsenkung auf dem Plan, erklärt der Sprecher des Unternehmens. Der Bau sei daher schon angelaufen, auch wenn es von außen derzeit noch sehr ruhig auf dem Grundstück an der Bischof-von-Ketteler-Straße aussehe. Der Boden auf dem Baugrund wurde bereits ab März dieses Jahres abgetragen und teils als Erde für Grundflächen an die Stadt verschenkt. Einen Teil der Erde habe man gleich auf dem Grundstück behalten, um sie später für begrünte Plätze im Herzkamp wiederzuverwenden.

Somit spare man Abgase von Transportfahrzeugen, sagt Scharnowski und betont, dass Gundlach im Herzkamp „klimaangepasst“ bauen wolle - vielleicht ein kleiner Trost für die Gegner des Projekts, die im März einen Bauwagen der Firma auf dem Grundstück beschmierten, um gegen die Bebauung des Feldes zu protestieren. Die meisten Bothfelder scheinen das Projekt Herzkamp allerdings zu begrüßen, der Infostand von Gundlach auf dem Bothfelder Herbstmarkt sei sehr gut besucht gewesen, das Interesse am Neubaugebiet Herzkamp groß, sagt Scharnowski. Auf einen genauen Zeitpunkt, wann die ersten Wohnungen im Herzkamp bezugsfertig sind, will sich der Sprecher des Bauherren noch nicht festlegen. Im Laufe des Jahres 2019 soll es soweit sein.

Internetseite informiert über Baugebiet

Das Neubaugebiet hat eine eigene Website, auf der Gundlach unter https://www.auf-gute-nachbarschaft.info und dem Begriff „Herzkamp“ über Neuigkeiten aus der Bauphase informiert. Noch kann man keine Wohnungen im Gebiet kaufen oder mieten, allerdings schon einmal Interesse anmelden und sich informieren lassen. Interessierte an Mietwohnungen melden sich bei Gundlach unter (05 11) 3 10 93 00 und Interessierte an Eigentumswohnungen unter (05 11) 3 10 91 00.

Den 1. Preis für den Bereich der circa 90 Eigentumswohnungen und Stadthäuser erhielt
das Architekturbüro blauraum architekten aus Hamburg.

Der Bau von geplanten Mietwohnungen wird sich auf zwei Baufelder erstrecken. Für den nördlichen Bereich entlang der Straßenbahn hat das Büro gruppeomp architekten aus Hannover den Zuschlag für
99 Mietwohnungen erhalten.
Kindertagesstätte und 35 Eigentumswohnungen wurden direkt beauftragt bei Architekten n2m aus Hannover.
Für den südlichen Bereich mit 72 Mietwohnungen an der Bischof-von-Ketteler-Straße ist die Wiener Arbeitsgemeinschaft Alles-Wird-Gut Architektur mit Laser Architekten aus Hannover prämiert worden.naw     

Von Nadine Wolter

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