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Noch 18 Verdachtspunkte auf Bomben im Boden

Funde sollen untersucht werden Noch 18 Verdachtspunkte auf Bomben im Boden

Im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide gibt es aktuell noch 18 Verdachtspunkte auf Bomben im Boden. Das geht aus einer Auskunft der Stadt Hannover im Bezirksrat hervor. Diese sollen untersucht werden - wann das geschieht, ist aber völlig offen.

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Kampfmittelbeseitigung: In Hannover regelmäßig im Einsatz.

Quelle: dpa

Hannover . Hannovers nördlichster Stadtbezirk wird noch lange mit Bombenfunden zu kämpfen haben. Das geht aus der Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bezirksrat hervor. Sie war ursprünglich schon im September gestellt worden, konnte aber erst im November beantwortet werden.

Demnach gibt es aktuell noch 18 Verdachtspunkte im Boden. Diese sollen zwar untersucht werden - wann das aber geschieht, ist völlig offen. „Eine Erhärtung des Verdachts kann erst durch eine Freilegung des Kampfmittels erfolgen“, heißt es in dem Text. Um die Bevölkerung nicht ständig mit Einzelräumungen aufzuschrecken, werde versucht, Termine zusammenzulegen. Ziel sei, nur eine Evakuierung pro Jahr in jedem Gebiet notwendig zu machen. Seit 2010 hat es nach Angaben der Stadt 19 Blindgänger-Entschärfungen in der Stadt gegeben mit „teilweise umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen“. Davon lagen sieben in Bothfeld-Vahrenheide. „Die Belastung des Stadtbezirks war daher schon überdurchschnittlich“, heißt es in dem Text. Das habe aber vor allem an Spontanfunden gelegen und sei daher nicht planbar gewesen.

Immer wieder müssen in Hannover Fliegerbomben entschärft werden. Ein Überblick über die Bombenräumungen der vergangenen Jahre:

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Seit 2010 ist die Berufsfeuerwehr für die „ganzheitliche Kampfmittelräumung“ zuständig. Seit 2012 aber hat das Land die systematische Suche nach Blindgängern eingestellt. Seitdem hat sich ein Verdachtspunkt im Stadtbezirk als unbegründet herausgestellt - er lag unter der Autobahn. Ein zweiter unter einem anderen Autobahnabschnitt muss noch ausgegraben werden. Zwei Entschärfungen gab es am 6. Januar 2013, eine Zehnzentnerbombe wurde am 5. Juni 2012 bei Arbeiten in der Emmich-Cambrai-Kaserne entschärft. Am 29. Januar 2013 wurde eine Fünfzentnerbombe bei Lahe im Moor unschädlich gemacht, heißt es in dem städtischen Text. „Aufgrund der Dynamik und der Erfordernisse im gesamten Stadtgebiet“ sei derzeit nicht absehbar, wann alle Verdachtspunkte abgearbeitet sein werden.

Hier finden Sie unser digitales Dossier zu den Bomben in Hannover.

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Bothfeld in Zahlen
  • Stadtbezirk : Bothfeld-Vahrenheide, 3. Stadtbezirk in Hannover
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 47.500
  • Einwohner je Stadtteil: Bothfeld (20.300 Ew.), Vahrenheide (9.200 Ew.) Sahlkamp (13.600), Isernhagen-Süd (2.800), Lahe (1.800)
  • Bevölkerungsdichte : 1.549 Einwohner/km²
  • Postleitzahl : 30657, 30659
  • Geschichte: Das älteste Gebäude in Bothfeld ist die Nicolaikirche (1288).
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