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Bothfeld Weihnachtsbäume für Bothfeld
Hannover Aus den Stadtteilen Bothfeld Weihnachtsbäume für Bothfeld
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15:10 28.11.2015
Haben den Baum aufgestellt und geschmückt: Tim Schmedes (v. l.), Ulrich Stamm, Hans-Jürgen Wittkopf, Helmut Döpke sowie Walter Otto (vorn). Quelle: Benjamin Behrens
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Hannover

"Hier steht er gut“, sagt Walter Otto. „Ein klein bisschen zum Klein-Buchholzer Kirchweg“, weist Hans-Jürgen Wittkopf an. Ein paar kleine Korrekturen, dann steht der Weihnachtsbaum perfekt. Aus der Idee von 2014 ist Realität geworden. „Der Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide hat ja schon Ende 2014 unsere Idee mit Begeisterung aufgenommen“, sagt dazu Hans-Jürgen Wittkopf, Vorsitzender der Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute (GBK). Am Bothfelder Platz wird dieses Jahr erstmals Weihnachtsbaum Nummer fünf des Stadtteils stehen. Weitere Bäume stehen schon seit Jahren am Gehaplatz, Fasanenkrug, in der Kurze-Kamp-Straße und auf dem Rhodenhof.

Mit stolzen 7,50 Meter und geschmückt mit Lichterketten, roten Schleifen und Kugeln wird der Baum weithin sichtbar sein, wenn pünktlich am ersten Advent die Beleuchtung angeschaltet wird.

„3000 Euro kommen für den Baum zusammen“, sagt der GBK-Vorsitzende. Die Hälfte trägt die Stadt, den restlichen Teil steuern die Kaufleute bei. Viel Organisation und Vorbereitung stecken hinter der Christbaum-Aktion. „Das ist alles mit Trick, dass muss alles brennen. Wenn der Baum erst einmal oben ist, kann man nichts mehr machen“, sagt Hans-Jürgen Wittkopf. Zusammen mit den Helfern wird zuerst nur die Spitze geschmückt, an den Rest kommt man noch gerade so per Leiter. Früher haben der 66-Jährige und Walter Otto die Bäume teilweise noch selbst geschlagen. „Weißt du noch damals, Walter, mit Kettensäge rein in die Botanik?“, fragt Wittkopf. Sicher waren die Aktionen nicht ganz ungefährlich. „Spaß gemacht hat es immer, darum sind wir ja heute noch dabei“, sagt er lachend. Nur werden inzwischen die Bäume nicht mehr selbst gefällt. Landwirt Helmut Döpke liefert rund 40 Tannen in der ganzen Stadt aus, unter anderem an Kirchen oder an VW in Stöcken. Die letzte wird er erst kurz vor Heiligabend in die Marktkirche stellen.

„Die größten sind um die zehn Meter, die kleineren um die drei“, sagt der 68-Jährige. Sie stammen von einer Plantage in Altwarmbüchen. „Als ich damit vor sechs Jahren angefangen habe, war es noch möglich, dass man sie aus dem Wald holt, inzwischen geht das nur auf der Plantage.“ Sie sollen ja schließlich schön gewachsen sein.

Von Benjamin Behrens

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